Ein Wort zu Ebola...

In Gegensatz zur USA gibt es in folgenden Ländern keinen einzigen bestätigten Fall von Ebola: Südafrika, Kenia, Tansania, Botswana und Namibia. Das ist aber keine Überraschung. Keines dieser Länder befindet sich in der Nähe der betroffenen Länder in Westafrika. In Wirklichkeit liegt die Hauptstadt von Sierra Leone, eines von der Seuche am schlimmsten getroffenen Städte, näher an Paris als an Johannesburg.


Nach der jüngsten Umfrage unter 500 Reiseveranstaltern ist ein Buchungsrückgang aus Angst vor Ebola zu verzeichnen. Ein Tourist habe gesagt, dass er sich schon in den USA nicht sicher vor Ebola fühlt, und sich deshalb fragt, ob Afrika jetzt wirklich ein sicherer Platz für eine Reise sei.


Zitat Tourexpi: 

Die Chance sich in einem der oben aufgeführten Länder mit Ebola anzustecken ist genauso gering, wie an jedem Platz in den USA. Genauso gut müsste man Angst haben in Istanbul, Paris oder New York in ein Taxi zu steigen, wie im Krüger Nationalpark in Südafrika.

 

Im Gegenteil, die Haupttouristendestinationen in Afrika, wie Botswana, Namibia, Kenia und Südafrika haben ein Einreiseverbot für Reisende aus den von Ebola betroffenen Ländern erlassen. Selbst die eigenen Bürger müssen sich einem Screening Unterziehen, wenn sie aus den betroffenen Gebieten zurückkehren.


Wir beobachten die Situation am Kilimanjaro sehr genau, würden aber im Moment selbst und ohne Bedenken zu einer Kilimanjarobesteigung aufbrechen.


Zu den Infos des Auswärtigen-Amt - Tansania


Dominik Müller & das AMICAL alpin Team