05.06.2015 Aktuelle Situation in Nepal

Mit Bildern und einem Statement von Billi Bierling

Liebe Freunde, Kunden und Interessierte, 

 

heute war ich in Kontakt mit Billi Bierling www.billibierling.com.


Billi lebt und arbeitet mehrer Monate im Jahr in Kathmandu und unterstützt mit ihrer Arbeit Miss Hawley und pflegt die Himalaya Database. Dadurch ist Sie am puls der Zeit und immer bestens mit den neuesten Informationen in und um Kathamdu versorgt. Billi sieht die Situation vor Ort auch immer mit einem kritischen Auge und ich bat Sie, mir ein kurzes Statement über die aktuelle Lage in Nepal und Kathmandu zu geben. Anbei auch zwei sehr beeindruckende Bilder von Billi Bierling die Zeigen, dass es viele Plätze und Straßenzüge gibt, die vor dem Beben letztes Jahr deutlich schlimmer aussahen als jetzt. Mich freut es sehr, dass der Wiederaufbau in vollem Gange ist und wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass all unsere geplanten Touren und Expeditionen im Herbst durchgeführt werden können.

 

Hallo lieber Dominik,

 

Wir sprechen immer von dem Erdbeben in Nepal, jedoch muss man bedenken, dass von den 75 Distrikten in Nepal 14 betroffen waren. Es gibt noch zahlreiche Trekkingregionen, die wenig oder keinen Schaden davon getragen haben, wie z.B. die Kanchenjunga Region im Osten des Landes. Das Leben in Kathmandu geht seinen gewohnten Lauf und als ich heute beim Durbar Square in Kathmandu vorbei radelte, habe ich gesehen, dass die Renovierungsarbeiten voll im Gange sind. Die nepalesische Regierung will diese Sehenswürdigkeiten am 16. Juni wieder für Touristen eröffnen. Die meisten Hotels in Kathmandu sind unbeschädigt, und die, die einen Schaden davon getragen haben, werden gerade renoviert. 

 

Die Everest Region wurde zwar vom Erdbeben betroffen, jedoch sind die Sherpas auch bereits voll dabei, ihre Region wieder aufzubauen und ich denke, dass sie bis zum Herbst die meisten ihrer Teehäuser wieder repariert haben. 

 

Nepal braucht Tourismus, um sich von diesem Erdbeben wieder erholen zu können, denn auch wenn das Land momentan viel humanitäre Hilfe erhält, kann eine langhaltige Erholung nur stattfinden, wenn die Menschen wieder Business machen können.  Ich hoffe sehr, dass sich die Trekker, die eine Tour im Herbst gebucht haben, nicht abschrecken lassen und dieses wunderschöne Land trotzdem besuchen. 

 

Lieber Gruss

Billi


 

Habt Ihr Fragen zur aktuellen Lage in Nepal oder zu unseren Alpintouren, Trekkingtouren, Skitourenreisen oder Expeditionen, meldet Euch jederzeit gerne.

 

Euer AMICAL alpin Team und Dominik Müller


Die unteren zwei Bilder sind im Abstand von ca. 1,5 Jahren entstanden. Vor 1,5 Jahren war die Situation in dieser Straße deutlich schlechter als wie jetzt nach dem Erdbeben. 

 

Kathmandu nach dem Erdbeben

Die gleiche Straße vor 1,5 Jahren vor dem Erdbeben