CHO OYU EXPEDITION 8.201 m

„DIE GÖTTIN DES TÜRKIS“

Blick von Lager I Richtung Aufstiegsroute und Gipfel

Der Cho Oyu, direkt auf der nepalisch-tibetischen Grenze gelegen, ist der meistbestiegene 8.000er. Gründe dafür gibt es genug: zum einerseits ist er sehr günstig gelegen - bis zum unteren Basislager kann mit Jeeps gefahren werden, andererseits ist sein sogenannter Normalweg neben dem des Shisha Pangma sicher der am wenigsten schwierige aller 8.000er. Einfache 8.000er, wie es fälschlicherweise oft ausgedrückt wird, gibt es keine - so sind denn auch trotz der klaren, übersichtlichen Route auch hier einige technisch interessante Stellen zu meistern, die zusammen mit der Höhe sicher jedem gut trainierten und erfahrenen Höhenbergsteiger einiges abverlangen. Die Distanzen von Lager zu Lager sind nicht zu unterschätzen und das persönliche Gepäck muss nach dem vorgeschobenen Basislager trotz Hochträger-Unterstützung für das Gruppengepäck selbst transportiert werden. Ein großes Unternehmen also auf der Route der österreichischen Erstbegeher aus dem Jahre 1954. Seit 1995 konnten von 24 AMICAL alpin Expeditionen 21 den Gipfel des Cho Oyu erreichen. Auch 2017 werden wir deshalb wieder auf den Einsatz von bewährten Hochträgern nicht verzichten, um den Teilnehmern zusammen mit unserer umfangreichen Expeditionserfahrung die größtmögliche Unterstützung zu geben. Geleitet wird diese Expedition von Dominik Müller, der bereits zweimal erfolgreich am Cho Oyu war.

 

 

UNSERE LEISTUNGEN

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Besteigungsgenehmigung, inkl. aller Gebühren
  • Erfahrener Expeditionsleiter von AMICAL alpin
  • Flug Frankfurt- Kathmandu/Nepal und zurück, 30 kg Aufgabe-, 7 kg Handgepäck frei
  • Zubringerflüge ab anderen europäischen Flughäfen auf  Anfrage
  • Rail & Fly gegen Aufpreis 60,00 Euro zubuchbar
  • Luftverkehrsabgabe und Flughafengebühren
  • Transfers, Besichtigungen laut Programm
  • 3 x Hotel*** (DZ, BB)
  • 5 x Guesthouse/Hotel** in Tibet (DZ, BB)
  • in BC (EZ, VP) und HCs (DZ,VP)
  • Gepäcktransport ins BC und zurück (Tragtiere/Träger)
  • Sirdar, Koch, Küchengehilfen im BC
  • Gesamte Basislagerausstattung (Mess-, Dusch-, Schlafzelt, etc.)
  • Gesamte Hochlagerausstattung (Zelt, Kocher, Gas, etc.)
  • 1 Liegematte/TN
  • Gesamtes Fixier- und Sicherungsmaterial

AMICAL - ZUSATZ - LEISTUNGEN – IHR PLUS

  • Gesamte Visumabwicklung inkl. Gebühren Tibet
  • Organisation von Luftfracht und Zollformalitäten (Zusatzkosten) 
  • 3 nepalische Climbing Sherpas (10-12 TN), inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar, Gipfelbonus 
  • Beheiztes und doppelwandiges Messzelt im BC
  • Einzelzelt im BC
  • Umweltfreundlicher Solarstrom im BC
  • E-Mail und Internet im BC (gg. Gebühr)
  • Persönliches Funkgerät je TN
  • Satellitentelefon, Wetterbericht in BC und HCs
  • Umfangreiche Zusatzverpflegung in BC und HCs
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer CERTEC Bag 
  • Notfallapotheke, Notfallsauerstoff, Pulsoxymeter in BC und HCs 
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
  • 2 AMCIAL alpin Präsente
  • 20 Expeditions-Grußpostkarten
  • Infotreff

VORAUSSETZUNGEN

ANSPRUCHSVOLLE 8.000er EXPEDITION

Der Cho Oyu zählt zusammen mit der Shisha Pangma zu den beiden am “wenigsten schwierigen“ Achttausendern. Der Anstieg zum Gipfel wird in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung des Expeditionsleiters durchgeführt. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden.

 

 

kondition

Sie sind ein ausdauernder und leistungsstarker Höhenbergsteiger mit einer sehr guten Kondition und können durchschnittliche Tagesetappen von 6-8 h, eine Gipfeletappe von 12 h (Auf- und Abstieg) oder mehr bewältigen. Sie bringen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Teamgeist mit. Das persönliche Material muss selbst transportiert werden, nur für den Transport der Sicherheitsausrüstung, des Fixiermaterials und der Zelte sowie für die Erstellung der Hochlager stehen zur Mithilfe drei Hochträger zur Verfügung.

technik

Sie sind ein sicherer Hochtourengeher und können Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Steilere Kletter- und Eispassagen gibt es nur an kurzen Stellen: Der Anstieg bewegt sich oberhalb Lager 1 über weite, mäßig steile Flanken, einen längeren Grat (6.300 m – 6.500 m) und einen anschließenden Steilaufschwung von ca. 40m / 70-80°. Der Gipfelanstieg führt über wenig schwieriges, kombiniertes Gelände (Stellen II, im Herbst weitestgehend eingeschneit). Das Gelände ist teils spaltendurchsetzt, somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen).

erfahrung

Sie sind ein routinierter Bergsteiger mit solider Hochtourenerfahrung (Alpen). Sie haben bereits Erfahrung an Bergen im Bereich 6.000/ 7.000 m gesammelt und einen höheren oder technisch anspruchsvollen 7.000er bestiegen und dabei gute Erfahrungen hinsichtlich Ihrer Leistungsfähigkeit gemacht.

ausrüstung

Ein warmer Expeditionsschlafsack bis -25° C Komfortbereich und ein warmer Basislagerschlafsack gehören wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.

 



VORGESEHENER EXPEDITIONSVERLAUF

01. Tag: ABFLUG – von Deutschland mit Zwischenstopp. 

 

02. Tag: ANKUNFT KATHMANDU (1.300 m) – Ankunft am Nachmittag, Transfer ins Hotel. ÜB Hotel 

 

03. Tag: KATHMANDU – Tag zur freien Verfügung Expeditionsbriefing für den Expeditionsleiter. ÜB Hotel 

 

04. Tag: FAHRT GRENZE KERONG - Früh geht es los Richtung tibetische Grenze. Heute wird aber noch auf der nepalischen Seite übernachtet im Ort Syabru. ÜB Guesthouse

 

05.|06. Tag: TINGRI - Fahrt nach Tingri und Akklimatisationwanderungen. ÜB Guesthouse

 

07. Tag: FAHRT BIS CHINESE BASECAMP CBC – Über den 5.050 m hohen Lalung Leh Pass per Jeep das so genannte Chinese-Basecamp (4.900 m) am Ende des Gyabrag-Gletschers erreicht. ÜB Zelt 

 

08. Tag: AKKLIMATISATION CBC – ganzer Ruhetag ist hier zunächst 

zur besseren Akklimatisation vorgesehen. ÜB Zelt 

 

09. bis 11. Tag: AUFSTIEG BASISLAGER – Bei entsprechender Schneelage wird in eineinhalb Tagen das eigentliche Basislager, das Tichy-Lager, auf einer Höhe von 5.680 m  mit der Hilfe von Yaks erreicht. ÜB Zelt 

 

12. bis 39. Tag: BASISLAGER/HOCHLAGER – Der Aufstieg folgt im Wesentlichen der Route der österreichischen Erstbegeher: Zunächst über den Gyabrag-Gletscher, dann über einen recht unangenehmen Geröllhang, auch spaßhaft „Killerhang“ genannt, zum Lager I auf 

ca. 6.300 m. Der Weiterweg folgt einem Firngrat mit einigen Aufschwüngen zu einem anschließenden 40 m-Steilaufschwung.

Es folgt ein flaches Plateau auf ca. 6.600 m, in dessen Anschluss eine 30 - 40° steile Flanke ansetzt. Das 2. Hochlager entsteht auf einer kleinen Gletscherplattform auf 6.950 m Höhe. Unter den Nordabstürzen wird aufsteigend eine große Firnflanke gequert, bis auf einem weiteren Plateau (im Nachmonsun ein schwach ausgeprägter Rücken) schon mit Aussicht auf den Schlussanstieg das letzte Lager und Ausgangspunkt für den Gipfel errichtet werden kann (7.350 m).850 Höhenmeter fehlen noch zum Gipfel: zunächst muss das „gelbe Band“ durchklettert werden, ein Firnhang folgt noch, bevor es über kurze Felsstufen und leichtes kombiniertes Gelände endgültig zum Gipfel geht. Zwischen den Aufstiegen in die Hochlager und auch vor dem eigentlichen Gipfelgang sind immer wieder Ruhetage im Basislager vorgesehen. Und selbst wenn der erste Gipfelversuch nicht sofort erfolgreich sein sollte, wird genügend Zeit sein, noch einen zweiten Versuch zu starten. ÜB Zelt 

 

40. Tag: ABSTIEG, FAHRT BIS TINGRI – Früh am Morgen geht es zurück, erst in einem Zug direkt bis ins Chinese Basecamp, und am selben Nachmittag noch weiter in die Zivilisation bis Tingri.

ÜB Guesthouse 

 

41. Tag: FAHRT BIS ZUR GRENZE KERONG - mit dem Jeep. ÜB Guesthouse

 

42. Tag: RÜCKFAHRT KATHMANDU – Rückkehr nach Kathmandu wo Sie die Annehmlichkeiten der Zivilisation genießen. ÜB Hotel 

 

43. Tag: KATHMANDU UND ABFLUG – Vormittags zur freien 

Verfügung bzw. zur Reserve, Fahrt zum Flughafen und Heimflug 

 

44. Tag: ANKUNFT DEUTSCHLAND – je nach Flugverbindung. 




expeditionsleiter

 

 

 

 

Dominik Müller

staatlich geprüfter Berg- und Skiführer



TERMINE

44 Tage

 

17204 Sa 02.09.2017 bis SO 15.10.2017


infotreff

SO 25.06.2017

PREIS

10 bis 12 Teilnehmer 17.580,00 Euro

pro Person

 

EZ-Zuschlag 290,00 Euro

DETAILAUSSCHREIBUNG

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