Immer auf dem Laufenden mit unserem AMICAL alpin Blog

11.11.2016 Gipfelerfolg Mera Peak

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GIPFELERFOLG!!!

 

Am Freitag um 7:00 Uhr Ortszeit standen 9 Teilnehmer des Mera Peak Trekkings mit unserem Bergführer Willi auf dem Gipfel des Mera Peaks 6.476 m! Wir gratulieren herzlich und wünschen eine gute Rückreise!

 

Euer AMICAL alpin Team

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Gipfelerfolg an der AMA DABLAM

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08.11.2016
So verabschieden sich unsere Teilnehmer von der AMA DABLAM.
Wir wünschen Euch einen guten Rückweg nach Lukla und gutes Wetter für den Rückflug KTM.
Euer AMICAL alpin Team

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Heute meldete sich Robert aus dem Basislager. Robert konnte mit 6 Teilnehmern und 3 Sherpas den Gipfel der AMA Dablam erreichen. Die Teilnehmer sind bereits zurück im Basislager und genießen nun die verbleibenden Tage. Jetzt gilt es das Material und die Ausrüstung zu sortieren, zusammen zu packen und sich auf den Rückweg nach Lukla zu machen.

 

Sobald Robert die Fotos sortiert hat wird er uns einige Bilder zusenden.

 

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung

 

AMICAL alpin

Servus Dominik,
 
nach einem sehr harten & kalten Aufstieg erreichten 6 TN, 4 Sherpa und ich den Gipfel der Ama Dablam. 
TN:
Manuela, Florian, Markus, Marcel, Klaus, Marco, 
Sherpas:
Kami, Pasang, Geljen, Karma geljen 
und ich!
LG, Robert
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Ama Dablam Expedition 2016 mit Vorakklimatisation Lobuche East

1. gipfelerfolg - lobuche east 6.119 m

Wir gratulieren zum Gipfelerfolg!

 

Bis auf 2 Teilnehmer,  stand die ganze Ama Dablam Gruppe gestern um ca. 12:00 Uhr auf dem Gipfel des Lobuche East 6.119 m!

Alle befinden sich gesund im Hochlager, wo noch eine Nacht verbracht wurde, um sich nochmals bestens für die Ama Dablam zu akklimatisieren! Heute steht nach dem Zusammenpacken ein gemütlicher Abstieg nach Pangboche auf dem Programm!

 

Wir wünschen weiterhin eine erfolgreiche Expedition und freuen uns auf weitere Neuigkeiten!

 


Liebe Freunde von AMICAL alpin,

 

soeben hat unsere Ama Dablam Gruppe ein paar Bilder aus dem Khumbu geschickt. Die Kunden sind in Gokyo. Einige haben heute den Gokyo Ri bestiegen. Allen Teilnehmern geht es gut. Wir sollen viele Grüße vom Expeditionsteam und ihrem Bergführer, Robert Hochreiter, ausrichten.

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Mt. Meru & Kilimanjaro Oktober Tour

Herzliche Glückwünche gehen an unsere Mt. Meru und Kilimanjaro Trekkinggruppe, die vor kurzem am Gipfel des Mt. Meru und am Gipfel des Kilimanjaros gestanden ist. Alle Teilnehmer waren gemeinsam an beiden Gipfeln.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort haben wir für unsere Kunden die idealen Voraussetzungen geschaffen um auf das Dach Afrikas zu steigen. Vielen Dank an Richard und seinem Team!

Expeditionstagebuch Carstensz Pyramide

impressionen der carstensz expedition

Mittlerweile sind alle Teilnehmer in Timika und begeben sich am Wochenende auf ihre Heimreise!

Wir freuen uns, dass alle die sehr anstrengende Expedition gut überstanden haben und dass wir euch bald wieder in der Heimat begrüßen dürfen!


Besteigung Ngga Pulu 4.862 m

 

Heute waren 4 Teilnehmer auf dem Nebengipfel der Carstensz Pyramide, dem Ngga Pulu mit 4.862 m!


Herzlichen Glückwunsch zum Gipfelerfolg!

 

Wir gratulieren Xenia, Daniel, Matthias, Siegfried, Ernst, Manfred, Stefan, Michael, Peter, Klaus und Dominik - somit allen Teilnehmern der Expedition!

Alle befinden sich wieder gesund im Basislager.

 

Wir wünschen einen guten und nicht all zu nassen Abstieg und eine angenehme Heimreise!

 


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Verfolgen Sie unsere Expedition zur Carstenszpyramide ab Samstag 24.09.2016 per Livetracker.

 

Link zum Livetracker

 

Viel Spaß beim Mitfiebern wünscht das gesamte AMICAL alpin Team

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Expeditionstagebuch Himlung 2016

Expeditions-News vom 07.10.2016 - Abschlussbericht

Alle Teilnehmer sitzen mit Zufriedenheit im Basislager und feiern ausgelassen unseren Gipfelgang . Das ist sehr erstaunlich, weil wir unseren Traum, den Himlung gar nicht bestiegen hatten. Nur ein kleiner Nebengipfel blieb uns beschieden, weil der Hauptgipfel a konto der großen Lawinengefahr ein zu großes Risiko erschien. Die Sherpas hatten noch bis zum Pfeilerkopf auf 6.900 m alles versichert. Meiner Einschätzung stand dem Gipfelerfolg nichts mehr im Wege. Doch da hatten sie schon Schwierigkeiten die Firnanker im grundlosen Schnee zu verankern. Im flachen Gipfelgrat versanken sie endgültig bis zur Hüfte im Schwimmschnee. Eine seriöse Lawinenbeurteilung war nicht mehr gegeben. Es blieb nur die Aufgabe. Damit war auch das Lawinenunglück der Schweizer geklärt. Es war nicht Triebschnee an der Pfeilerkante, sondern dieser meterhohe Schwimmschnee in der Nordseite. So war unsere Konsequenz, dass wir am Nordsattel nach Westen abbogen und ein kleinen Nebengipfel bestiegen. Wir genossen in der Morgensonne den Ausblick vom Dhaulagiri bis zur Annapurna. Erinnerungen und Träume kamen bei jedem auf. Der für diese Jahreszeit untypische warme Südestwind, der uns seit 3 Wochen mit seinem wechselhaften Wetter zur Verzweiflung getrieben hatte, bescherte uns einen lauschigen Gipfelaufenthalt. Ich habe es noch nie erlebt, dass Expeditionsteilnehmer so gelassen und zufrieden mit einer bescheideren Alternativlösung leben konnten. Mein tiefer Respekt. Es waren drei intensive Wochen mit unterschiedlichsten Eindrücken, Erkämpfen von Hoffnungsschimmern im Wetterbericht, Klärungen von Lawineneinschätzungen, Verdauen von Unfällen, Eintauchen in eine Traumlandschaft an der Grenze zu Tibet. Am Samstag kommen die Mulis herauf und wir kehren zurück - ergriffen und freudig! Bis nächsten Sonntag zu Hause

Zwischenbericht

Auf Grund von Lawinengefahr wurde die Expedition auf dem Vorgipfel auf 6.471 m abgebrochen.

Alle Teilnehmer befinden sich wieder gesund im Basislager!

 

Sobald wir Bilder und einen Bericht haben, stellen wir diese noch online!

Expeditions-News vom 28.09.2016

Am Dienstag konnten wir endlich loslegen. Zuerst mussten wir den Gletscher queren. Auf der Obermoräne ist das ein mühsames Unterfangen - ein Grund mit der Gesamtsituation unzufrieden zu sein. Ewiges und sinnloses Umeinanderirren und Stolpern im Blockgelände ohne Höhengewinn mit kleinen Aussichtspunkten, die einem auch nicht weiterhelfen. Doch auf der gegenüberliegenden Seite gewannen wir schnell an Höhe. In fantastischen dreieinhalb Stunden gelangte die Gesamtgruppe das Lager 1. Wir genossen in der warmen Mittagssonne unseren erfolgreichen Start. Doch ein Funkspruch ließ die Stimmung zusammenbrechen: Beim Versichern oberhalb von Lager 2 waren 2 Sherpas einer Schweizer Mannschaft von einer Lawine erfasst worden, wobei nur einer sich retten konnte. Das sind die Momente, in denen die Faszination Bergsteigen auf einen kläglichen Rest zusammenbricht. Es sollte aber noch nicht alles sein. Beim Abstieg stürzte Martin T. so unglücklich, dass er sich großflächig Prellungen zuzog. Vorsichthalber ließen wir ihn mit dem Helikopter, der im Lager zur Unterstützung für die Lawinenbergung anwesend war, nach Kathmandu fliegen. Der Abstieg und die Fahrt mit dem Jeep wäre sicherlich deutlich schmerzhafter gewesen. Momentan sitzen wir im Lager und versuchen uns zu ordnen. Wir halten Euch auf dem laufenden, wie unser Klärungsprozess ausläuft. Euer Expeditionsteam & Hajo

Expeditions-News vom 27.09.2016

Wir sitzen hier auf 4.750 m im Basislager und es schneit. Das wechselhafte Wetter, das uns am Anmarsch begleitet hat, findet seine Fortsetzung. Nur gestern Vormittag zur Puja, der religiösen Zeremonie am Beginn der Expedition, erstrahlte das ganze Bergmassiv im blauen Himmel. Das Basislager ist ein wunderschöner Platz auf einer Wiese, umrahmt von Himlung und Nemjung. Noch können wir mit Gelassenheit und guter Stimmung das widrige Wetter hinnehmen. Die Sherpas sind trotzdem zu Lager 1, das auf rund 5.400 m auf einem Hügel liegt, aufgestiegen, um die Zelte aufzustellen. Morgen sind wir dran mit dem ersten Gepäcktransport. Die Höhenadaption scheint bei allen sehr gut funktioniert zu haben, wenn man vom allgemeinen Aktivitätsprofil ausgeht. Lethargie und Stille sind nicht festzustellen. Wir freuen uns endlich morgen am Berg loslegen zu können. Eventuell wählen die Teilnehmer unterschiedliche Aufstiegszyklen. Der Anmarsch war sehr eindrucksvoll. Er führte uns durch enge Schluchten des Naar-Phu -Tales hier an die tibetische Grenze. Erst in Phu öffnet sich das Tal und man genießt einen Weitblick. Leider verschwinden dann auch die Bäume und Wiesen und man ist mit der Kargheit der tibetischen Trockenzone konfrontiert. Die Felder sind abgeerntet und die Yaks sind noch auf den Hochweiden. Das Kloster und die Burgen von Phu zeugen von der ehemaligen Bedeutung als Zwischenstation auf den Handelswegen von Tibet ins Tiefland. Heute wirken die Dörfer eher von der Landflucht bedroht. Ich hoffe, in drei Tagen wieder berichten zu können. Bis dahin, Euer Expeditionsteam und Hajo

 

Livetracker Himlung Expedition

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20.09.2016

Neuigkeiten und Bilder vom Anmarsch

 

Unsere Teilnehmer sind gut in Koto angekommen. Bei einer Gemeinschaftsrunde Yoga werden die müden Knochen gedehnt... Unser Bergführer Hajo macht dabei eine gute Figur und schaut danach total entspannt drein, was sicherlich auch an der netten Truppe liegt.

 

Livetracker Himlung Expedition

 

Aktuell Position 20.09.2016


Unser Expeditionsteam ist gut in Nepal angekommen und hat sich eingelebt und kennengelernt. Seit heute sind alle Teilnehmer "Gemeinsam Unterwegs" und auf dem Weg Richtung Himlung Basislager. Zusammen mit unseren 3 Sherpas wird die Expedition mit Hajo bestens unterstützt.

Sobald die Expedition das Basislager erreicht hat hoffen wir wieder auf aktuelle Bilder der Anreise und vom Berg.

 

Unter dem Link von Harald Bauer könnt Ihr unsere Himlung Expedition live mitverfolgen. Harald ist ein fleißiger Blogger :-)

 

Livetracker Himlung Expedition

 

Unsere Teilnehmer hatten heute Ihren ersten gemeinsamen Terkkingtag und sind in dharapni angekommen. Das Wetter ist trocken und die Temperaturen nicht zu heiss...

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König Ortler mal Sonne mal Nebel...

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Bei einer Besteigung des Ortlers, dem König der Ostalpen kann einem das Wetter schon mal etwas ärgern. Unser Bergführer Herbert war innerhalb von zwei Wochen zwei mal am König Ortler unterwegs. Gegensätzlicher konnten die beiden Besteigungen nicht sein und zeigt wieder einmal, wie abwechslungsreich Bergsteigen sein kann. Von kitschig bis bewölkt war alles dabei.

 

Unsere Teilnehmer hatten jedenfalls mit unseren proffesionellen Guides einen riesen Spaß!!!

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Gipfelerfolg am Elbrus - Einer der Seven Summits

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19.08.2016 Gipfelerfolg am Elbrus

 

Gerade hat sich Markus aus Russland gemeldet. Er konnte heute mit fast allen Teilnehmern den Gipfel des Elbrus erreichen. Sobald Markus und das Team wieder zurück in der Zivilisation sind werden wir mehr erfahren.

 

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

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Besteigung Trettach - Das Allgäuer Matterhorn

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Am 13.08.2016 durften wir zwei Teilnehmer auf die Trettach führen. Wir erwischten einen Traumtag mit Fernsicht bis zum Bodensee und angenehmen Temperaturen. Der Aufstieg über den Nordostgrat und Abstieg über den Nordwestgrat ist eine durchaus vordernde Kletterei. Unsere Teilnehmer hatten viel Spaß und zusammen einen Traumtag...

 

Gerne organisieren wir Euch privatorganisierte Touren in den Allgäuer Alpen...

 

Mehr Bilder >>>mehr

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Tagebuch Muztagh Ata 7.546m Expedition 2016

19.08.2016

Aktuelle News aus dem Basislager des Muztagh Ata

 

Bergführer Stefan hat sich per Mail gemeldet. Leider hat uns der Muztagh Ata dieses Jahr wie viele Andere auch nicht auf sein Dach gelassen...

 

Mail von Stefan aus dem Basislager:

 

Hallo Dominik,

 

ich habe soeben mit Li Junyao von der Xinjiang Mountaineering Association gesprochen, er hat hier den Überblick über das Geschehen am Muztagh Ata.

 

In dieser Saison haben lediglich 14 westliche Bergsteiger den Gipfel erreicht, vier davon sind die Franzosen vom 15.08., die bei Nebel und Schneefall hinauf sind. Zu dieser Zahl kommen noch einige chinesische Expeditionen dazu...

In der letzten Woche waren nicht mehr viele am Berg unterwegs. Wir, eine spanische Gruppe, Polen, die Franzosen, zwei französische Individualbergsteiger und ein Japaner. Alle haben ihre Lager abgebrochen, nur der Japaner irrt noch im Lager 3 umher, wir hoffen, dass er es wieder gesund herunter schafft.

 

Das sind eher ernüchternde Zahlen, zeigt aber, dass die Bedingungen nicht gerade optimal waren. Hoffen wir auf die kommenden Saisonen, der Berg ist toll und obwohl nicht schwer, sehr anspruchsvoll, vor allem, wenn das Wetter nicht ganz optimal ist.

 

Beste Grüße aus dem Basislager,

 

Stefan

 

17.08.2016 Infos aus dem Basislager

 

Hallo Dominik,

 

 

das Wetter ist dieser Tage nicht unser Freund. Wir sind heute Vormittag bei Sturm, Schnee und Nebel Richtung Lager zwei gestartet. Die Nacht hat im Lager 1 gemessene -12 Grad gebracht, es ist ziemlich viel Schnee gefallen, bis weit unter's Basislager.
Beim zweiten Versuch haben wir bei einem halben Meter Schnee und null Sicht knapp unter dem Eisbruch umgedreht.


Derzeit kommt immer wieder die Sonne durch, aber der Wind bläst beständig mit gemessenen 30 - 40 km/h. Böen entsprechend mehr.

 

Wir drücken weiterhin die Daumen!!!

 

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12.08.2016 - Aktuelle Infos aus dem Basislager

 

Bergführer Stefan hat sich gerade aus Lager I gemeldet. Allen geht es gut und heute werden Sie versuchen nach Lager II aufzugsteigen. Material wurde bereits von unseren beiden Sherpas ins Lager II gebracht und das Lager eingerichtet. Heute dann eine Nacht in Lager II, morgen Abstieg nach Lager I und übermorgen zurück ins BC. Damit ist die Akklimatisation abgeschlossen.

 

Aus heutiger Sicht sieht es so aus, dass über die Ruhetage am 16. und 17. August eine Störung mit Niederschlag durchzieht. Danach stellt sich wieder stabileres Wetter ein und einem ersten Gipfelversuch steht nichts im Weg.

 

Wir drücken weiterhin die Daumen!!!

Muztagh Ata Expedition - News aus Kirgistan und China

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Akklimatisationsgipfel in der Nähe vom Tash Rabat Pass, mit ein paar Teilnehmern, auf ca. 4.090 m.

Laut einem lokalen Pferdetreiber heißt er Pik Panda, das dürfte aber ein eher inoffizieller Name sein...

Am Mustang Ata konnte die letzten 2 Wochen niemand den Gipfel erreichen. Wir sehen es positiv und hoffen, dass jetzt unsere Zeit kommt.

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Hier gibt es News rund um unsere Muztagh Ata Expedition 2016. Sobald die Teilnehmer um Expeditionsleiter Stefan Fritsche in Kirgistan angekommen sind, wird es die ersten Positionen im Liveticker geben.

 

Hier gehts zum Liveticker: <<<mehr

 

Viel Spaß beim mitfiebern wünscht das gesamte AMICAL alpin Team

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Unterwegs am Breithorn, Pollux und Castor

 

Zur Vorbereitung auf den Elbrus waren zwei Kunden vom 01.08. - 05.08.2016 mit Dominik in den Walliser Alpen unterwegs. Mit den fünf Tage und Übernachtungen auf Hütten von über 3500m ist die Akklimatisierung für den Elbrus perfekt.

 

Wir hatten viel Spaß und eine Traumwoche.

 

Jetzt kann der Elbrus komen!!!

 

Das gesamte AMICAL alpin Team drückt kräftig die Daumen und wir sind uns sicher, dass Ihr den Elbrus rocken werdet.

Gipfelerfolg am Alpamayo

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Am  Samstag den 23.07. konnten wir bei bestem Wetter, besten Verhältnissen und als einzigstes Team am Berg den Alpamayo besteigen. Alle drei Gringos mit Bergführer Maximo und Bergführer Aspirante Michel über die French direct (Eis 70°/ Stellen 90° , D+, kein Fixseil )auf den höchsten Gipfeleispilz.
Ay Caramba!!!
Nach Pizza 🍕und Bier 🍻 hier in Huaraz bleiben uns noch 7 Tage für einen weiteren schönen Gipfel in der Cordillera Blanca. 
Wünsche allen noch einen schönen Bergsommer. 
Muchos saludos 
Rolf 
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Verlängerung im Ötztal nach unserem Intensivkurs Spaltenbergung

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Nach unserem Eiskurs am Taschachhaus nutzte einer der Teilnehmer zusammen mit unserem Bergführer Herbert das gute Wetter, um in der Umgebung noch einige Touren zu unternehmen. Bei bestem Wetter und top Bedingungen, verbrachten die beiden zwei weitere Tage und hatten riesigen Spaß in der Umgebung des Taschachhauses.

Damit ist der Grundstein für weitere 3000er und 4000er gelegt.

 

Für unseren nächsten Termin im August 12.08. - 14.08.2016 sind noch wenige Restplätze frei

 

>>> Zu den Infos und Onlinebuchung

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Sportklettersteig - Zweiländer Steig - Kanzelwand

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Wieder einmal eine tolle Begehung des 2 Länder Sportklettersteiges an der Kanzelwandbahn. Yvonne und Lolo hatten viel Spaß und mit der Unterstützung des AMICAL alpin Bergführers konnten beide den Sportklettersteig sicher hinter sich bringen.

 

Unsere nächsten Termine mit Durchführungsgarantie bereits ab einem Teilnehmer:

Dienstag 16.08.2016 gesichert

Donnerstag 18.08.2016 gesichert

Dienstag 06.09.2016 gesichert

Donnerstag 08.09.2016 gesichert

 

Hier könnt Ihr schnell & bequem online buchen:

 

>>> Online buchen

 

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Dreigipfeltour und Mindelheimer Klettersteig

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Bei bestem Wetter konnten wir die Walser Dreigipfeltour von der Kanzelwand zur Fiederepasshütte und am nächsten Tag den Mindelheimer Klettersteig begehen. Für Heiko war es sehr Lehrreich und so konnten wir die Lerninhalte Praxisnah vermitteln. Zum Schluss wurden wir noch von zwei Steinböcken überrascht und durften diese beeindruckenden Kammeraden aus nur fünf Meter Entfernung beobachten.

 

Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und es hat riesigen Spaß gemacht.

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Sportklettersteig Kanzelwandbahn mit internationalen Spitzensportlern

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Eine neue Erfahrung machten die Eisläufer Nicole Schott Deutscher Bundeskader und Liuba Evgeny Efimenko Finnland und Sondre Oddvoll Boe Norwegen, im harten Fels der Kanzelwand und einer Nacht im Biwak. Seppi der für das Athletik Training der Trainingsgruppe zuständig ist, dachte sich etwas ganz besonderes für dieses Wochenende aus. Das Wochenende stand unter dem Zeichen Bewusstsein, Mentale stärke, Ausdauer und Naturerlebnis. Eine 3,5 Stündige Wanderung mit einigen Höhenmetern und Natur Pur wurde zum Einklang gemacht. Für die Nacht musste ein Biwak auf über 1600m aufgestellt werden. Mit Heimischer Brotzeit konnten sich die Sportler auf der Kuhgehren Hütte stärken, Lisa zauberte eine tolle Brotzeit auf den Tisch. Der Tag wurde mit viel Spaß, einem Sonnenuntergang und Atemübungen beendet. Nach dem Frühstück, wieder auf der Kuhgehren Hütte ging es mit einer kurzen Wanderung zur Kanzelwandbahn und zum Klettersteig.

 

 

Der Klettersteig hat ein Schwierigkeitsgrad von C/D und verlangt dem ein oder anderen schon einiges ab. Dominik Müller Inhaber der

Bergschule Amical Alpin zeigte den Sportlern den richtigen Umgang mit dem Klettergurt und gab eine genaue Sicherheitseinweisung. Er erklärte wie man am Energie schonendsten Hindernissen überwindet, wie man richtig die Hände und Füße einsetzt und vieles mehr. Nach der Einweisung ging es gleich in die Zebrawand, wo der Klettersteig beginnt, teils ging es senkrecht hinauf. Der Blick in die Tiefe gab einem öfters zu denken und man musste dem Material starkes Vertrauen schenken. Die Sportler merkten schnell dass es ganz schön Kraftraubend ist und man den Rhythmus des Berges annehmen muss. Die Blicke jedes einzelnen schweiften am Fels, um den geeigneten Griff zum halten und auch sicher zu finden. Gemeinsam unterwegs, das ist der Spruch von Dominik, dies wurde am Fels großgeschrieben. Oft war es so, dass man die Tritte gar nicht sah, hier musste vom hinteren oder vorderen durch Anweisung geholfen werden. Auch die Atemübungen kamen zum Einsatz und verschafften einem noch Kraftreserven. Das Training soll einem Grenzen auf zeigen, aber auch gleich zeitig den Schritt nach oben zu seinem Sportlichen Ziel geben. Wichtig ist es auch bei Leistungen im Grenzbereich, die innere Balance zu finden, dass auch vor jeder Kür der Fall ist. Ohne es zu merken werden hier alle Konditionellen Fähigkeiten, und auch die Koordinativen Fertigkeiten sowie die Mentale Ebene stark geschult. Am Gipfelkreuz angekommen, konnte jeder einzelne Stolz auf sich sein, Dominik meinte, das die Truppe einiges drauf hat, da sie noch nie auf solchen Steigen unterwegs waren.

Die Tage wurden mit der Lebensfeuer Messung (24h HRV) begleitet, Seppi wird eine genaue Analyse der Messungen machen, um das weitere Training mit den Erkenntnisse zu optimieren. Bei der Talfahrt wurden die Augenblicke verankert, die man sicher nie vergessen wird. Alle waren sich einig, dass war ein Außergewöhnliches Abenteuer.

 

Ein großes Dankeschön geht an die Kuhgehren Hütte mit Lisa und Otto-Max sowie Dominik von Amical und an das Höchste, Autonom Health, die diese Tage unterstützen.

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Verfolgen Sie unser Concordia Trekking in Pakistan live

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Ab Freitag den 10.06.2016 könnt Ihr unter folgender Adresse unser Trekking Richtung K2, Broad Peak, GII und den Versuch den Pastore Peak zu besteigen live mitverfolgen.

 

https://share.delorme.com/AMICALalpinGmbhCoKGDominikMuller 

 

Viel Spaß beim mitfiebern wünscht das AMICAL alpin Team

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Aktuelle Verhältnisse - Mindelheimer Klettersteig und Dreigipfeltour

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Am Wochenende vom 04.06. bis 06.06.2016 waren wir von der Kanzelwand über die Dreigipfeltour und am Sonntag über den Mindelheimer Klettersteig unterwegs. In beiden Touren gibt es noch Altschneefelder und einige Wechten, welche nicht ganz einfach zu überwinden sind. Wir empfehlen die Begehung nur guten Bergsteigern. Besonders der Zu- und Abstieg beim Mindelheimer Klettersteig ist kniffelig. Beim Abstieg vom Kemptner Köpfchen ist eine unangenehmer Wechte zu überwinden. Der Mindelheimer Klettersteig ansich ist gut begehbar und größtenteils schneefrei.

 

Wir bieten mehrer Termine für den Mindelheimer Klettersteig an:

http://www.amical-alpin.com/klettersteige/mindelheimer-klettersteig/

 

Eurer AMICAL alpin Team

 

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Gipfelerfolg am Makalu 8.481m - Herzliche Gratulation!!!

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Wir gratulieren Ernesto und unseren beiden Sherpas Karma und Pema zum Gipfelerfolg am Makalu. 


Damit konnten wir uns nach den ganzen Vorkommnissen doch noch mit dem Makalu versöhnen und sind froh, dass alle gesund zurück im Basislager sind.

In den nächsten Tagen heißt es zusammenpacken und auf gutes Wetter hoffen, damit das gesamte Material mit dem Heli zurück nach Num gebracht werden kann.

Von dort geht es mit Jeeps zurück nach KTM. Ernesto wird von Tumlingtar zurück nach KTM fliegen und planmäßig die Heimreise in die Schweiz antreten.


Euer AMICAL alpin Team

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Noch ein Teilnehmer im Aufstieg zum Makalu

Update 22.05.2016 17:30 Uhr

Ernesto hat mit unseren Sherpas Lager IV erreicht und beginnt den Aufstieg Richtung Gipfel. Der Wind hat nachgelassen und er ist guter Dinge. Wir drücken weiterhin die Daumen...
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(c) Jürgen und Helgas Hochtourenseite rockandsnow

Leider hat es bis jetzt nicht wollen sein...

 

Das angesagte Wetterfenster war da aber leider der Wind am Makalu obwohl nur wenige Meter vom Everest entfernt zu hoch. Am Everest gelang an diesem Tag mehr als 150 Bergsteigern der Aufstieg und am Makalu mussten die Teams abbrechen. Wie schade und ärgerlich aber alle sind wohlbehalten zurück im Basislager.

 

Im Moment ist unser zweites Team auf dem Trekking zurück nach Tumlingtar. Die Aufstiege hatten viel Kraft gekostet und die Teilnehmer verzichten auf einen dritten Versuch.

 

Die Teilnehmer des ersten Teams sind gestern gesund in KTM angekommen und besuchen heute die Familien der verstorbenen Sherpas. Der Heimflug nach Deutschland wird am Samstag sein.

 

Ein Teilnehmer befindet sich mit seinem Sherpa Karma im Aufstieg und hat inzwischen sicher Lager II erreicht. Ernesto und die anderen Teams hoffen auf das kleine Wetterfenster, welches sich für den 23.05.2016 abzeichnet.

Es bleibt weiterhin spannend....

Aktuelle News von Helgas und Jürgens Hochtourenseite:

18. & 19. Mai 2016

Unser Aufstieg am 17. Mai ging richtig prima! Sonne, wir waren fit und die Motivation war gut. Als wir im Lager 2 ankamen, hatte aber der Wind nicht wie vorausgesagt nachgelassen. ImGegenteil, er wurde richtig heftig und es begann zu schneien.

Die ganze Nacht stürmte es und morgens war an Aufbruch Richtung Lager 3 nicht zu denken. Die Kobler-Gruppe war schon seit dem Vortag oben und mit einem aktuellen Wetterbericht (die nächsten2 bis 3 Tage über 70 km/h) stiegen sie ab. Auch das Fixing-Team ging wieder runter. Jetzt waren wir alleine oben.

Der Wetterbericht gab jetzt eine geringe Änderung an, der Jetstream hat über Nacht gedreht. 

Wir haben gegen 5 Uhr morgens sogar Dominik Müller zu Hause angerufen. Letztlich haben wir uns in einer einstündigen Diskussion zu viert geeinigt ebenfalls abzusteigen.

So sind wir gestern wieder hier im ABC angekommen. Die vorhergesagte Wetteränderung hat sich bestätigt, der Jet hat sich gedreht. Am Berg herrschen jetzt extrem hohe Windgeschwindigkeiten.

 

(c) Jürgen und Helgas Hochtourenseite rockandsnow

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Aktuelle Verhältnisse Walser Klettersteig

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Heute waren wir mit 4 Teilnehmern am Walser Klettersteig an der Kanzelwandbahn unterwegs. Die Verhältnisse waren etwas winterlich nach 2 Tagen mit Neuschnee. Unsere Teilnehmer waren begeistert und hatten viel Spaß.

 

Durch die warmen Temperaturen war es sehr angenehm und der Neuschnee sollte in den nächsten Tagen schmelzen. So steht weiteren Führungen nichts mehr im Wege...

 

Habt auch Ihr Interesse an einer Klettersteigführung?

 

Freie Termine gibt es unter: http://www.amical-alpin.com/sommer/tagestouren/walser-klettersteig/

 

Viel Spaß mit den Bildern

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Gipfelversuch in vollem Gange

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Aktuelle Position am Makalu L II erreicht

Unsere Teammitglieder am Makalu sind im Aufstieg und gesund in Lager II angekommen. Die Wetterdaten sind nicht so schlecht und seit heute Mittag hat der Wind wie angekündigt nachgelassen. Die nächsten Tage bleibt es schwach windig und die Niederschläge und Bewölkung sollte einen Gipfelversuch zulassen.

 

Wir drücken unserem Team und den beiden Sherpas die Daumen!

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Neuigkeiten und nähere Infos aus dem Basislager des Makalu

Neu Infos zur Todesursache in Lager II:

 

Nach einigen Telefonaten und Rücksprachen mit unseren Teilnehmern im Basislager des Makalu gibt es neuere Informationen zur Todesursache unserer beiden Sherpas. Die beiden Sherpas verbrachten die Nacht in Lager II. Gegen Abend begann es leicht zu schneien und über Nacht setzte Wind ein. Dies führte dazu, dass die Zelte mit Schnee angeblasen wurden und im unteren Bereich dadurch mit Schnee geschlossen wurden.

Einer der beiden erfahrenen Sherpas begann in der Früh Schnee zu schmelzen und hat dies wohl nicht bemerkt. Durch das geschlossene Zelt (alle Reissverschlüsse und Lüfter waren nicht geöffnet) und den Anraum mit Schnee, war keine ausreichende Belüftung gegeben. Dieser Umstand führte zu einer Kohlenmonoxid Vergiftung, an der beide Sherpas ohne Fremdeinwirkung in Lager II eingeschlafen sind. 

 

Wie geht es weiter:

Einige Teilnehmer haben sich dazu entschlossen, die Expedition abzubrechen und den Heimweg anzutreten. Geplant ist, dass Sie das Basislager am 15.05. verlassen und zurück nach Thumlingtar trekken. Von dort geht es per Inlandsflug zurück nach KTM und weiter nach Europa.

 

Der verbleibende Teil wird sich im Basislager ausruhen und ein sich abzeichnendes Wetterfenster versuchen zu nutzen. Auch unsere Sherpas sind motiviert und wollen zusammen mit unseren Teilnehmern, aus freien Stücken, einen weiteren Aufstieg angehen.

 

Dominik Müller AMICAL alpin

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Neuigkeiten Makalu Expedition 11.05.2016

Traurige Nachrichten aus dem Makalu Basislager!!!

Wir sind traurig und schockiert zugleich. Nach Rücksprache mit unseren Teilnehmern in Makalu Basislager trauern wir um zwei unserer Sherpas, welche in Lager II tot im Zelt aufgefunden wurde. Nach Rücksprache mit einigen Team Mitgliedern vermuten wir, dass unsere beiden Sherpas beim Kochen für zu wenig Luftzirkulation im Zelt gesorgt haben und dadurch an einer Kohlenmonoxid Vergiftung gestorben sind.

 

Wir sind in Gedanken bei den Familien der Sherpas und Angehörigen

 

Interview mit Stefan Nestler:

Rätselhafter Tod zweier Sherpas am Makalu

Makalu

Makalu

Wie konnte das passieren? Zwei Sherpa-Bergführer einer Expedition des deutschen Veranstalters Amical alpin sind während eines Gipfelversuchs am Achttausender Makalu in Lager 2 auf 6700 Metern ums Leben gekommen. Andere Mitglieder der Gruppe fanden die beiden Sherpas nachmittags leblos in ihrem Zelt. „Wir können nur spekulieren“, sagt mir Amical-Chef Dominik Müller. „Wir vermuten, dass sie beim Kochen im geschlossenen Zelt nicht für ausreichend Belüftung gesorgt haben und dann an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben sind.“

 

 

Kleiner Fehler mit fataler Wirkung?

ButterlampenDominik ist schockiert und kann sich das Ganze nicht erklären: „Ich kannte die beiden. Sie waren ganz erfahrene Sherpas. Sie waren nach mehreren Tagen im Basislager auch ausgeruht und nicht gestresst. Es passierte also ohne Fremdeinwirkung. Ich vermute, dass sie einen kleinen Fehler gemacht haben, der eine fatale Wirkung hatte.“ Der Amical-Chef betont, dass es noch zu früh sei, um eine belastbare Aussage über die Todesursache zu machen. Er werde noch mit den anderen Teilnehmern der Expedition sprechen, um weitere Informationen zu erhalten. Zu der Amical-Gruppe am Makalu, dem mit 8485 Metern fünfthöchsten Berg der Erde, gehörten laut Dominik vier Sherpas – und neun westliche Bergsteiger: „Sie sind allesamt sehr erfahren. Sie wollten deshalb auch keinen Expeditionsleiter, sondern sich selbst um alles kümmern.“

Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Gaskocher im Zelt sind selten, kommen aber immer wieder einmal vor – auch im Himalaya. Unmittelbar vor dem Unglück am Mount Everest 1996, das sich gestern zum 20. Mal jährte, fielen Arita Sherpa und Chuldum Sherpa aus dem Team des Neuseeländers Rob Hall für den Gipfelversuch aus, der später so tragisch enden sollte. Sie hatten sich am Südsattel beim Kochen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zugezogen und waren nicht mehr in der Lage aufzusteigen.

(c) Stefan Nestler Deutsche Welle

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03. Mai 2016

Das Wetter soll jetzt bis zum 06. Mai schlecht werden. Wir erwarten vor allem viel Schnee und seit heute Mittag schneit es auch. Mal sehen was wirklich kommt, nach oben geht es für uns erst einmal nicht.

Unser Kollege Torsten hat heute seinen 40ten Geburtstag! Unser Koch Nati hat ihm einen richtigen Geburtstagskuchen gezaubert! Zusammen mit seinem "kitchen boy" Arma präsentierte er sein Meisterwerk voller Stolz. Sogar Kerzen haben die beiden aufgetrieben!

Bei uns zu Hause hat unser lieber Freund Dieter auch Geburtstag! Leider war die  Telefonverbindung nicht so toll, deshalb nochmals herzliche Glückwünsche auf diesem Wege! (Da schließe ich mich natürlich an! Ois Guade! CH)

 

04. Mai 2016

Heute gab es bei uns im ABC einiges zu diskutieren und zu planen! Der zentrale Punkt lautete: Wie geht es mit den Fixierungsarbeiten weiter? Die Seilstrecke verläuft bis zum Makalu La. Nun haben wir mit den anderen Teams weitere Vereinbarungen getroffen und Aufgaben verteilt. Sobald das Wetter sich wieder zum besseren wendet, kann es weiter gehen. Bietet sich dann ein etwas üppiger dimensioniertes Schönwetterfenster an, steht einem Gipfelversuch nichts mehr im Wege.

Gestern kamen die Sherpas vom Berg zurück. Sie hatten eigentlich geplant gehabt, bis zum Makalu La zu gehen. Dort oben hatte es jedoch eine ganze Menge Neuschnee gegeben, so dass sie in dem schwierigen Gelände durch gut knietiefem Schnee eine Spur legen mussten. Sie erreichten daher nur den oberen Rand des großen Schneefeldes und deponierten dort das Material. Als sie zurück ins ABC kamen, waren sie reichlich fertig.

 

(c) Alle Texte und Bilder aus dem Blog von Helge Söll und Jürgen Greher Rock and Snow

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NEWS - Makalu 8.485 m Expedition 28.04.2016

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23.04.2016 im BC angekommen

 

Nach einem sehr beeindruckenden und auch anstengenden Trekking, erreichten unsere Teilnehmer am 19.04.2016 das Hillary Basecamp. Nach einem Ruhetag und etwas Erholung ging es mit der gesamten Mannschaft zwei Tage später am 23.04.2016 weiter ins ABC auf ca. 5.685 m das eigentliche Ausgangslager für die Besteigung des Makalu.

Dort hieß es sich zuerst einmal im Einzelzelt einrichten und die gesamte Ausrüstung sortieren. Einen Tage später starteten die ersten Teilnehmer bereits das erste mal nach Lager I, um den Körper langsam an die Höhe zu akklimatisieren. Nach dem die Teams dort angekommen sind und wir die letzten Wetterdaten übermittelt hatten, entschieden sich einige Teamitglieder dort eine Nacht zu verbringen. Am nächsten Tag unternahmen die Teilnehmer einen weiteren kleinen Aufstieg Richtung L II und schliefen noch einmal in Lager I um am nächsten Tag pünktlich zur Puja wieder zurück im BC zu sein.

 

27.04.2016 Puja

Bei dieser für die Sherpas und Begleitmannschaft sehr wichtigen Prozedur, werden die Geister und der Berg milde gestimmt. Dies ist auch für unsere Teilnehmer eine ganz Wichtige Zeit und man kann noch einmal in sich gehen. 

 

29.04.2016 Aufstieg nach Lager I 6600 m

Nach einigen Ruhetagen im BC befinden sich unsere Teilnehmer im Aufstieg nach Lager I und sind gerade sicher dort angekommen. Die letzten Wetterdaten schauen gut aus und so wird das Team versuchen morgen nach Lager II zum Makalu La aufzusteigen. Der Anstieg mit schwerem Gepäck war sehr anstrengend und unser Team versorgt sich gerade in Lager I. Wir sind sehr zuversichtlich, dass bevor im 02.05. eine kurze Störung hereinzieht unsere Teilnehmer eine Nacht in Lager II verbringen können und damit schon sehr gut akklimatisiert am 01.05. zurück im BC sein werden.

 

Sobald unser Team das Lager II am Makalu La erreicht hat werden wir aktuell darüber berichten.

 

Außführlicher Bericht von Helga Söll und Jürgen Greher

 

14. & 15. April 2016

Ab hier geht es zu Fuß weiter!  Es folgt ein landschaftlich beeindruckender, steiler Pfad von der Ortschaft Num hinunter zum Arun, der auf einer luftigen Hängebrücke überquert wird. Danach schlängelt sich der Weg eng an den Hang geschmiegt hinauf zur Ortschaft Seduwa. Das Wetter hat zum Glück bis zur Ankunft  mitgespielt. Der dann folgende Gewitterschauer war zum Glück auch nur von kurzer Dauer.

Tags darauf steht nur eine 3,5-Stunden Etappe nach Tashigaon an. Wir müssen langsam machen, da die Träger mit dem Gepäck nicht nach kommen. 

 

16. April 2016

Heute sind wir durch den wunderschönen Rhododendronwald zur Siedlung Kongma (3500 m) aufgestiegen. Die Träger waren pünktlich, so dass alles perfekt gepasst hat und alle in den Zelten liegen. Leider ist das Wetter nicht ganz so toll. Vergangene Nacht hat es mehr oder minder durchgeregnet und gewittert. Die Zelte sind patschnass! Die Wettervorhersage für die kommenden zwei Tage ist leider auch nicht berauschend! Es soll weiter viel Regen fallen. Der dadurch entstehende Nebel lässt die traumhafte Landschaft verschwinden.

Bis zum vorgeschobenen Basislager (ABC) können wir leider keine Fotos schicken, da die Ladestation für die Akkus erst dort wieder zur Verfügung steht. Dieses Jahr stehen insgesamt recht wenig Träger zur Verfügung und so wird unser Hauptgepäck von Num aus per Hubschrauber ins ABC geflogen. Christoph, die die Homepage macht, war 2010 auf unserer Makalu-Reise dabei und ergänzt den Verlauf unserer Reise mit den Bildern von damals. Aktuelle Bilder folgen dann vom ABC aus und werden an den entsprechenden Stellen eingefügt.

 

17. April 2016

Wir verlassen Kongma bei strahlendem Sonnenschein und laufen los in Richtung Shipton La (ca 4200 m). Langsam kommen jedoch wieder mehr und mehr Wolken und Nebel auf. Um 13 Uhr beginnt es dann zu regnen. Nach dem langen Abstieg ins Tal des Barun-Tal sind alle froh, in einem trockenen Zelt und einem mollig warmen Schlafsack zu liegen! Das Abendessen im Freien hat auch seinen Charme und wir rasten uns von der etwas längeren Etappe aus. Wie es ab hier weiter geht ist noch nicht so ganz klar. Die Lodges, die wir für unsere Träger als Schlafplatz und für uns zum Kochen und Essen eingeplant hatten, haben leider noch nicht alle offen. Wir werden sehen...

 

18. April 2016

Der heutige Morgen begann mit einem Freiluftfrühstück unter strahlender Sonne!

Anschließend ging es auf eine landschaftlich besonders schöne Etappe! Erst schlängelte sich unser Pfad durch satt blühenden Rhododendron, dann tauchten wir in einen verwunschenen Märchenwald ein. Die mit Moos überzogene, knorrige Bäume von deren Ästen zottelige Flechten herabhingen und die leise vor sich hin gluckernden Bäche lassen Szenen aus "einem Land vor unserer Zeit" entstehen.

Über einige Hochalmen erreichten wir Langmale. Der aufziehende Nebel lässt die ab und zu am Wegrand auftauchenden Yaks gespenstisch wirken.

Gegen Mittag begann es dann auch noch etwas zu regnen, später mischte sich auch ein klein wenig Schnee mit dazu. Das Intermezzo war jedoch nur von kurzer Dauer und jetzt ist schon wieder alles abgetrocknet. Eben lassen wir den Tag noch mit einem gemütlichen Witzeabend ausklingen. Morgen geht es dann bis ins Hillary-Basecamp, damit ist einer der anfangs verlorenen Tage wieder aufgeholt.

 

19. April 2016

Das Hillary-Basecamp haben wir heute nach einer eher entspannten Etappe bereits um 11 Uhr erreicht. Auch heute meint es das Wetter gut mit uns und so ist das Haare waschen und rasieren (also das mit dem rasieren war ich, Helga das mit den Haaren) trotz des kalten Wassers nicht ganz so schlimm! Jetzt am Nachmittag ziehen wieder verstärkt Wolken ins Tal - der Rhythmus scheint sich nicht ändern zu wollen.

Morgen steht erst einmal ein Ruhe- und Akklimatisationstag hier auf der Tagesordnung.

 

22. April 2016

Nach den Akklimatisationstagen im Hillary-Basecamp ging es heute einen großen Schritt nach oben ins vorgeschobene Basislager (ABC). Der Aufstieg verlief wie erwartet anstrengend euch grobes, zum Teil sehr steiles Blockgelände. Im Gegensatz zu 2010 verlief dieses Jahr der Aufstieg ein wenig weiter rechts und so konnten wir die Steinschlagzone deutlich früher verlassen. Zum Glück standen beim Eintreffen im Lager die Zelte bereits und so ging es gleich ans sich wohnlich einrichten Einrichten und das Lager organisieren. Ein wenig Ärger gab es dann auch noch, weil drei Gepäckstücke im Lager fehlten. Mittlerweile hat sich das Problem jedoch auch geregelt. Es ist schon ein spürbarer Unterschied ohne Expeditionsleiter unterwegs zu sein.

Jetzt steht für morgen ein erster Gang in Richtung Gletscher an. Helga ist topfit, Jürgen beschäftigt ein Infekt, den er sich bei dem nassen Wetter während des Anmarsches zugezogen hat. Kaum zu glauben, dass dies bereits die zweite Woche der Tour ist! Viele Grüße gehen Nach Blaubeuren und vielen Dank an die Mitarbeiterinnen Frau Endres, Freu Gaissmaier und Frau Kirsamer und natürlich an Dr. Wolschner.

 

23. April 2016

Nach einigen Akklimatisationsausflügen rund um das ABC soll es morgen zum ersten Hochlager gehen. Dort wollen wir zwei Nächte verbringen und uns so an größere Höhenlagen gewöhnen. Mal sehen, wie weit unsere bisherige Anpassung schon ist und was unser Kopf dazu sagt. Vor allem im Liegen kommt während der ersten Nächte in so großer Höhe oft Kopfschmerz auf.

 

Vergangene Nacht hatten wir hier im ABC furchtbaren Wind und wir fühlten uns sehr stark an das dritte Hochlager am Gasherbrum II erinnert ("Hallo Jörg!"). Heute gab es eine deftige Vesper mit Speck, Käse, saueren Gurken und Silberzwiebeln! Wir haben unsere Vorratstonnen sortiert und dabei kamen diese Schätze zum Vorschein! Das bedeutet, dass es jetzt zusätzlich feine Sachen als Ergänzung zum täglichen Essen gibt.

Aber nicht falsch verstehen: unser Koch Nita macht prima Essen! Heute gab es eine leckere Pizza! Gestern waren es Hühnchen, Pommes ("Hallo Nils!") uns Spaghetti auf der heißen Platte.

So gestärkt können wir dem geplanten Ausflug nach C1 gelassen entgegen sehen!

 

24. April 2016

Heute ging es endlich los in Richtung Berg! Ein Teil der Gruppe wollte lediglich einen Transportgang für ihr Materialdepot unternehmen, wir aber wollten da oben zwei Nächte schlafen und uns so besser an die Höhe anpassen.

Dem entsprechend waren die Rucksäcke dick bepackt und entsprechend schwer! Schlafsäcke, Isomatten, Kocher, Bekleidung, Essen, Steigeisen, Gurt und alles was sonst noch dazu gehört mussten mit hinauf getragen werden. Das Zelt und den Brennstoff für die Kocher übernahm der Sherpa Peema. Bisher war er der Sirdar der gesamten Gruppe (so eine Art "Reiseleiter"), hier am Berg unterstützt er ausschließlich Helga und mich.

Nachdem die Sonne erst gegen acht Uhr das ABC erreicht und sowohl das Frühstück als auch das Packen bei Sonne deutlich angenehmer ist, sind wir in aller Ruhe gegen neun Uhr losgelaufen. Zeitnot hatten wir ja keine. 

Das erste Stück führt uns durch sehr unwegsames Geröll und Blockwerk über die Moräne und, höher oben dann, den mit Schutt bedeckten Gletscher. Alles wackelt und rutscht! Diese Strecke ist einfach schrecklich zu laufen, vor allem mit dem dicken Rucksack auf dem Rücken! Sollte man einmal einen Feind in die Berge schicken wollen: dieser Abschnitt ist dafür super geeignet!

 

Einmal auf dem eigentlichen Gletscher angekommen ging es mit dem Laufen deutlich besser, Dank der Höhe fühlten wir uns aber trotzdem wie zwei Schnecken mit Asthma. Alles in allem lief es jedoch ganz gut und so konnten wir auf 6150m unsere Zelte aufschlagen. Für alle, die diese Ecke kennen: das ist kurz vor der ersten Steilwand. Die Kollegen Eelco und Frank waren zusammen mit deren Sherpa Karma auch mit dabei. Unsere erste Nacht in über 6000m Höhe verlief dann recht positiv, auch wenn der Untergrund eher an eine Buckelpiste erinnerte. Mit allem was wir zur Verfügung hatten versuchten wir die "Hügellandschaft" unter unserem Zeltboden auszugleichen.

Trotz des in der Nacht einsetzenden Sturms haben wir gut geschlafen und der nächste Morgen empfing uns mit strahlendem Sonnenschein! So kann es weitere gehen! 

 

25. & 26. April 2016

Am Morgen folgt der Aufstieg zum nächsten Lagerplatz, in diesem Jahr als "Lager 1" benannt, auf etwa 6400m Höhe. Um dorthin zu gelangen, müssen wir durch die erste, etwas steilere Eiswand. Zusammen mit den Sherpas Peema und Karma haben wir hier zwei Zelte aufgestellt. 

Das Wetter ist bestens, die Sicht überwältigend.

Gegen Mittag steigen wir weiter bis auf etwa 6500m auf. Von hier aus wollen wir einen Blick auf die Folgestrecke in Richtung Makalu La werfen. Erschreckend wie sehr der Gletscher dort zurück gegangen ist! Vielleicht kann Christoph ein Bild von 2010 daneben stellen, um den Unterschied sichtbar zu machen. (Kann er. Siehe unten.) Der Wind war wieder heftig, Helga hat es beinahe weggeweht.

In der Nacht nahm die Windgeschwindigkeit sogar noch weiter zu. Aber was kann man da schon machen!? Einfach schlafen!

Morgens ging es dann wieder zurück ins ABC. Duschen ist echt spitze! Genauso wie viel essen!

Während unserer Abwesenheit sind die Teammitglieder Martin, Bernadette und Andreas aus gesundheitlichen Gründen nach Kathmandu ausgeflogen worden.

Auch Hannes ist leider höhenkrank geworden und zum Hillary-Basecamp abgestiegen. Hoffentlich ist er bald wieder bei uns! Mal sehen.

 

27. & 28. April 2016

Die anderen sind heute auch wieder von ihren ersten Übernachtungen weiter oben zurück ins Basislager abgestiegen, um an unserer Puja teilnehmen zu können.

Karma, der Sherpa, der Eelco und Frank begleitet, ist ein Lama. Das bedeutet, er hat acht Jahre lang eine Ausbildung im Kloster bekommen und ist nun berechtigt, die für den weiteren Aufstieg wichtige Zeremonie zu leiten. Er erzählt, dass er mit zehn Jahren in ein Kloster kam, das etwas unterhalb von Lukla im Khumbu-Tal liegt.

Zuerst hat er den ganzen Morgen aus Tsampa (eine Art Gerstenbrei) Figuren geformt und diese dann anschließend mit Butterornamenten geschmückt. Derweil haben die Anderen den Altar aufgebaut und es wurde eine große Schale mit Popcorn, Keksen, Chips, Schokolade, Fettgezogenem und Nüssen gefüllt, von dem dann jeder während der Feier essen musste. Zusätzlich wurden Bierdosen oder Colaflaschen mit Butter gesegnet und alle bekamen ein Getränk.

Es war sehr eindrucksvoll und jetzt sind wir offiziell bereit und mit dem Segen der Götter versehen, um den Berg zu besteigen. Als Zeichen bekamen wir je einen kleinen roten Faden fest verknotet um den Hals. Dieser Faden wurde vorher in Kathmandu speziell von einem Oberlama geweiht.

Bei der Puja legt man auch Ausrüstungsgegenstände mit auf den Altar. Wir hatten unsere Helme und die schweren 8000er Schuhe dazu gestellt. Nils schau mal genau hin was oben an den Schuhen hängt! Ja, Deine Glücksschweinchen sind dabei und gehen ganz nach oben! Für alle anderen: Diese kleinen Schweinchen haben wir in Blaubeuren von unserem Fan Nils (1. Klasse Blautopfschule) geschenkt bekommen.

 

Der 28. April ist noch einmal Ruhetag! Die Ausrüstung für den nächsten Aufstieg wird zusammengestellt und der Rucksack gepackt!

Der weitere Plan sieht so aus, dass wir das bis zum 01. Mai als "gut" vorhergesagte Wetter nutzen wollen.

Also am 29. April Aufstieg bis ins zweite Hochlager zwischen 6600m und 6800m, je nach dem, wo wir ein nettes und geschütztes Plätzchen finden. 

 

Am 30. April wollen wir weiter bis zum Makalu La und dort das dritte Lager auf etwa 7400 m aufbauen. Wenn alles passt wollen wir dort dann eine Nacht verbringen und am 01. Mai ins ABC absteigen. Danach ist schlechtes Wetter angesagt... Wir werden sehen!

 

(c) Alle Texte und Bilder aus dem Blog von Helge Söll und Jürgen Greher Rock and Snow

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