KHAN TENGRI 7.010 m Expedition

„DER HERRSCHER DES HIMMELS IM TIEN-SHAN-GEBIRGE“

Gipfel des Khan Tengri 7.010 m

Die formschöne Pyramide des Khan Tengris zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Schätzen des nördlichsten Hochgebirges unserer Erde, des Tien Shan, im Grenzbereich der zentralasiatischen Länder Kirgisistan, Kasachstan und China. Als einer der fünf Gipfel der begehrten „Schneeleoparden-Trophäe“ war der „Herrscher des Himmels“, wie der mongolische Name des Berges übersetzt gedeutet wird, zu Sowjetzeiten vornehmlich östlichen Bergsteigern vorbehalten. Schon seit langem stehen aber auch diese Ziele aller Welt offen, doch noch immer halten sich die Begehungszahlen westlicher Bergsteiger am nördlichsten Siebentausender unserer Erde stark in Grenzen, wie die Statistik zeigt. Verwunderlich, aber kein Nachteil, wenn man einen Weltberg abseits vom Gedränge besteigen möchte, der sich in Punkto Schönheit und Anspruch keineswegs hinter Zielen wie Ama Dablam oder Shivling zu verstecken braucht!

 

UNSERE LEISTUNGEN

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Besteigungsgenehmigung, inkl. aller Gebühren
  • Erfahrener Expeditionsleiter von AMICAL alpin
  • Linienflüge TÜRKISH AIRLINES Deutschland-Istanbul-Bishkek und zurück mit 30 kg Aufgabe und 8 kg Handgepäck
  • Rail & Fly gegen Aufpreis 60,00 Euro zubuchbar
  • Zubringerflüge ab anderen europäischen Abflughäfen auf Anfrage
  • Luftverkehrsabgabe und Flughafengebühren
  • Transfers laut Programm
  • 1 Nacht Hotel in Bishkek im DZ (VP)
  • 2 Nächte Hotel in Karakol
  • 25 x Zelt (VP), in BC (DZ) und HCs (DZ)
  • Helikopterflug von „Maida-Adyr“ bis zum „Inylchek“ Basislager
  • Vollpension während der gesamten Reise
  • Verpflegung Küchenmannschaft im Basislager
  • Gesamte Basislagerausstattung (Mess-, Dusch-, Schlafzelt, etc.)
  • Gesamte Hochlagerausstattung (Zelt, Kocher, Gas, etc.)
  • 1 Liegematte/TN
  • Gesamtes Fixier- und Sicherungsmaterial

AMICAL - ZUSATZ - LEISTUNGEN – IHR PLUS

  • Organisation von Luftfracht und Zollformalitäten (Zusatzkosten)
  • Umweltfreundlicher Solarstrom im BC
  • 1 nepalesischer Hochträger, inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar und Gipfelbonus
  • gesamte HL-Ausrüstung, Kocher und Töpfe,
  • spezielle HL-Verpflegung und umfangreiche Zusatznahrung aus Deutschland
  • ausreichend Funkgeräte
  • Satellitentelefon, Wetterbericht in BC und HCs
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer CERTEC BAG
  • Notfallapotheke, Notfallsauerstoff, Pulsoxymeter in BC und HCs
  • Reise-Rücktrittsosten-Versicherung
  • 1 AMICAL alpin Präsent
  • 20 Grußpostkarten

VORAUSSETZUNGEN

Die Besteigung des Khan Tengri ist eine schwere 7.000er Expedition, die sich von den technischen Schwierigkeiten her betrachtet, durchaus mit Zielen wie Ama Dablam oder Shivling vergleichen lässt. Der Anstieg zum Gipfel wird in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung des Expeditionsleiters durchgeführt.

Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden.

 

SCHWERE 7.000er EXPEDITION


KONDITION

Sie sind ein ausdauernder und leistungsstarker Bergsteiger mit einer sehr guten Kondition und können durchschnittliche Tagesetappen von 6-8 h, eine Gipfeletappe von 12 h (Auf- und Abstieg) und mehr bewältigen. Sie bringen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Teamgeist mit. Sämtliches Material (persönliche Ausrüstung, Lagermaterial) muss selbst transportiert werden. Auf Wunsch können Hochträger individuell zur Entlastung verpflichtet werden (Zusatzkosten), deren Verfügbarkeit aber nicht garantiert werden kann, da sie auch anderen Expeditionen zur Verfügung stehen.

 

TECHNIK

Sie sind ein sicherer Hochtourengeher und geübter Felskletterer und können Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Steile Felskletterei bis zum V. Schwierigkeitsgrad (UIAA) und exponierte Gratpassagen bereiten Ihnen in den Alpen wenig Schwierigkeiten. Auch wenn die schwierigen Passagen durchwegs mit Fixseilen versichert sind, dürfen die Anforderungen nicht unterschätzt werden und sind nur vom routinierten Könner sicher und mit Freude zu bewältigen. Die Fixseilstrecken, die am Saisonbeginn eingerichtet werden, können darüber hinaus im Laufe der Saison durch Wind/Wetter und Steinschlag Schaden nehmen und es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass in Teilen der Route mit Seilsicherung gearbeitet werden muss, deren Handling von jedem Teilnehmer routiniert beherrscht werden sollte.

 

erfahrung

Sie sind ein routinierter Bergsteiger mit solider Hochtourenerfahrung (Alpen). Sie haben bereits Erfahrung an Bergen im Bereich 5.000/ 6.000 m gesammelt und dabei gute Erfahrungen hinsichtlich Ihrer Leistungsfähigkeit gemacht.

AUSRÜSTUNG

Ein warmer Expeditions-schlafsack bis -20° C Komfortbereich gehört wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.


VORGESEHENER EXPEDITIONSVERLAUF

01. Tag: ABFLUG - von Deutschland nach Kirgisistan.

 

02.Tag: ANKUNFT - in der Hauptstadt Bishkek (800 m) und Weiterfahrt nach Karakol (1.600 m), am Issyk Kul-See vorbei, einem der größten Binnenseen der Erde. (400 Km, 8-10 h). ÜB Hotel

 

03. Tag: MAIDA ADYR - erreichen Sie über den 3.800 Meter hohen Chon Ashu-Pass, der sich als Ausgangspunkt für eine mehrstündige Akklimatisationswanderung anbietet. Danach geht es auf der anderen Seite des Passes in die kleine Bergwerksstadt Maida Adyr (2.600 m) hinab. (160 Km, 5-6 h). ÜB Zelt

 

04. Tag: AKKLIMATISATIONSTAG - in der Umgebung von Maida Adyr. Das zunächst größte Problem der Expedition ist der rasche Höhengewinn durch den Helikopterflug ins Basislager, den es entsprechend vorzubereiten gilt. ÜB Zelt

 

05. Tag: HELIKOPTERFLUG - ins Basislager Nord-Inylchek (4.100 m) entlang des 60 Kilometer langen, gleichnamigen Gletschers, falls das Wetter mitspielt. Die Bergwelt des Tien Shan-Gebirges braucht den Vergleich mit Himalaya oder Karakorum nicht zu scheuen. Das über die Saison hin festinstallierte Basislager ist mit Mess-, Schlaf-, Dusch- und Toilettenzelten ausgestattet, sogar eine Sauna gibt es. ÜB Zelt

 

06.-25. Tag: BESTEIGUNG DES KHAN TENGRI - nach ein paar Tagen der Ruhe und Eingewöhnung im hochgelegenen Basislager. Die Nordroute auf den Khan Tengri ist zwar anspruchsvoller und vor allem im ersten Teil (der zweite Teil ist identisch) steiler als die von Süden in den Sattel (5.850 m) zwischen Pik Chapaev und Khan Tengri hinaufführenden Route vom Süd-Inylchek-Basislager (4.000 m), jedoch wesentlich sicherer. Auf letzterer haben sich bereits mehrere schwere Lawinenunglücke ereignet, da sie großem Eisschlagrisiko und nach stärkeren Schneefällen ernstzunehmender Lawinengefahr ausgesetzt ist. Nach der Überquerung des breiten Nord-Inylchek-Gletschers erreichen Sie die Fußhänge der Nordostflanke des Pik Chapaev (6.120 m). Über gestufte Firnflanken (35-40°) wird Camp 1 (4.600 m) erreicht, das sich am Beginn des markanten, vom Pik Chapaev herabziehenden Nordgrates befindet.

 

Der erste Gratabschnitt, der hinauf zu Camp 2 (5.500 m) führt, bringt in steilem Eis und kombiniertem Gelände schon die ersten anspruchsvollen Stellen mit sich. Noch schwieriger ist der zweite Abschnitt über den steilen, kombinierten Felsgrat bis zum Gipfel des Pik Chapaev (6.120 m) hinauf, doch alle ernstzunehmenden Passagen sind auf der Anstiegsroute bis knapp vor dem Gipfel mit Fixseilen versichert. Hinter dem Chapaev wird in den weitläufigen, vergletscherten Sattel (5.850 m) abgestiegen und das Camp 3 mit Zelten oder bei starkem Wind in Schneehöhlen angelegt. Bei guten Verhältnissen kann von hier der Gipfelversuch unternommen werden, ansonsten lässt sich auf 6.400 m Höhe zusätzlich ein beengtes und windexponiertes Camp 4 anlegen. Die Gipfeletappe über den Westgrat führt über einen anfangs breiten Gletscherrücken, der bald in kombiniertes, immer steiler werdendes Gelände übergeht. Zahlreiche felsige Steilpassagen (UIAA IV in freier Kletterei, fixseilversichert) wechseln sich mit Bändern, Rampen und Couloirs ab und führen so stets anspruchsvoll und anstrengend auf den schneebedeckten Gipfelkonus hinauf. Bei entsprechendem Wetter ist der Rundblick vom einzelstehenden, pyramidenförmigen Gipfel auf das weitläufige Tien-Shan-Gebirge atemberaubend, bevor es an den Abstieg über dieselbe Route geht. ÜB Zelt

 

26. Tag: RÜCKFLUG - mit dem Helikopter hinaus nach Maida Adyr, nachdem zuvor ins Basislager abgestiegen und alles Material geborgen wurde. Weiterfahrt nach Karakol und Entspannen am Issyk-Kul-See (160 Km, 5-6 h). ÜB Hotel

 

27. Tag: RÜCKFAHRT NACH BISHKEK - Anfangs- und Endpunkt der Reise in Kirgisistan. Gelegenheit, die Stadt näher zu erkunden, Souvenirs zu erwerben – und natürlich das hoffentlich erfolgreiche Ende der Expedition zu feiern (400 Km, 8-10 h). ÜB Hotel

 

28. Tag: RÜCKFLUG - und Ankunft zu Hause.

 

 

 




expeditionsleiter

 

 

DIRK GROEGER

staatlich geprüfter Berg- und Skiführer

 



TERMIN

Gesamtdauer: 28 TAGE

 

17215 SA 15.07.2017 bis FR 11.08.2017


infotreff

SO 14.05.2017

PREIS

ab 10 Teilnehmer 5.855,00 Euro pro Person

 

EZ-Zuschlag 250,00 Euro

DETAILAUSSCHREIBUNG

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