CHO OYU EXPEDITION 8.201 m

„DIE GÖTTIN DES TÜRKIS“

Blick von Lager I Richtung Aufstiegsroute und Gipfel

Der Cho Oyu, direkt auf der nepalisch-tibetischen Grenze gelegen, ist der meistbestiegene 8.000er. Gründe dafür gibt es genug: zum einerseits ist er sehr günstig gelegen - bis zum unteren Basislager kann mit Jeeps gefahren werden, andererseits ist sein sogenannter Normalweg neben dem des Shisha Pangma sicher der am wenigsten schwierige aller 8.000er. Einfache 8.000er, wie es fälschlicherweise oft ausgedrückt wird, gibt es keine - so sind denn auch trotz der klaren, übersichtlichen Route auch hier einige technisch interessante Stellen zu meistern, die zusammen mit der Höhe sicher jedem gut trainierten und erfahrenen Höhenbergsteiger einiges abverlangen. Die Distanzen von Lager zu Lager sind nicht zu unterschätzen und das persönliche Gepäck muss nach dem vorgeschobenen Basislager trotz Hochträger-Unterstützung für das Gruppengepäck selbst transportiert werden. Ein großes Unternehmen also auf der Route der österreichischen Erstbegeher aus dem Jahre 1954. Seit 1995 konnten von 24 AMICAL alpin Expeditionen 21 den Gipfel des Cho Oyu erreichen. Auch 2019 werden wir deshalb wieder auf den Einsatz von bewährten Hochträgern nicht verzichten, um den Teilnehmern zusammen mit unserer umfangreichen Expeditionserfahrung die größtmögliche Unterstützung zu geben.

 

Geleitet wird diese Expedition von Dominik Müller, der bereits zweimal erfolgreich am Cho Oyu war.

 

UNSERE LEISTUNGEN

  • Organisation der gesamten Expedition
  • Besteigungsgenehmigung, inkl. aller Gebühren
  • Erfahrener Expeditionsleiter von AMICAL alpin
  • Flug Frankfurt- Kathmandu/Nepal und zurück,
    30 kg Aufgabe-, 7 kg Handgepäck frei
  • Zubringerflüge ab anderen europäischen Flughäfen auf  Anfrage
  • Rail & Fly gegen Aufpreis zubuchbar
  • Luftverkehrsabgabe und Flughafengebühren
  • Transfers, Besichtigungen laut Programm
  • 5 x Hotel*** (DZ, HP)
  • 5 x Guesthouse/Hotel** in Tibet (DZ, HP)
  • in BC (EZ, VP) und HCs (DZ,VP)
  • Gepäcktransport ins BC und zurück (Tragtiere/Träger), 35 kg pro Person
  • Sirdar, Koch, Küchengehilfen im BC
  • Gesamte Basislagerausstattung (Mess-, Dusch-, Schlafzelt, etc.)
  • Gesamte Hochlagerausstattung (Zelt, Kocher, Gas, etc.)
  • 1 Liegematte/TN
  • Gesamtes Fixier- und Sicherungsmaterial

AMICAL - ZUSATZ - LEISTUNGEN – IHR PLUS

  • Gesamte Visumabwicklung inkl. Gebühren Tibet
  • Organisation von Luftfracht und Zollformalitäten (Zusatzkosten) 
  • pro Teilnehmer ein nepalischer/tibetischer Climbing Sherpa inkl. Versicherung, Verpflegung, Honorar, Gipfelbonus (Pflicht lt. chinesischer Bergsteigerbehörde für 2019!)
  • Beheiztes und doppelwandiges Messzelt im BC
  • Einzelzelt im BC
  • Umweltfreundlicher Solarstrom im BC
  • E-Mail und Internet im BC (gg. Gebühr)
  • Persönliches Funkgerät je TN
  • Satellitentelefon, Wetterbericht in BC und HCs
  • Umfangreiche Zusatzverpflegung in BC und HCs
  • Höhenmedizinische Überdruckkammer CERTEC Bag 
  • Notfallapotheke, Notfallsauerstoff, Pulsoxymeter in BC und HCs 
  • Stornokosten-Versicherung
  • 2 AMCIAL alpin Präsente
  • 20 Expeditions-Grußpostkarten
  • Infotreff

VORAUSSETZUNGEN

ANSPRUCHSVOLLE 8.000er EXPEDITION

Der Cho Oyu zählt zusammen mit der Shisha Pangma zu den beiden am “wenigsten schwierigen“ Achttausendern. Der Anstieg zum Gipfel wird in selbstständigen, eigenverantwortlichen Seilschaften unter Anleitung des Expeditionsleiters durchgeführt. Ein Tourenbericht der letzten Jahre muss der Anmeldung beigelegt werden.

 

 

kondition

Sie sind ein ausdauernder und leistungsstarker Höhenbergsteiger mit einer sehr guten Kondition und können durchschnittliche Tagesetappen von 6-8 h, eine Gipfeletappe von 12 h (Auf- und Abstieg) oder mehr bewältigen. Sie bringen ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Teamgeist mit. Das persönliche Material muss selbst transportiert werden, nur für den Transport der Sicherheitsausrüstung, des Fixiermaterials und der Zelte sowie für die Erstellung der Hochlager stehen zur Mithilfe drei Hochträger zur Verfügung.

technik

Sie sind ein sicherer Hochtourengeher und können Eis- und Firnflanken bis 40° Steilheit ohne Seilsicherung begehen. Steilere Kletter- und Eispassagen gibt es nur an kurzen Stellen: Der Anstieg bewegt sich oberhalb Lager 1 über weite, mäßig steile Flanken, einen längeren Grat (6.300 m – 6.500 m) und einen anschließenden Steilaufschwung von ca. 40m / 70-80°. Der Gipfelanstieg führt über wenig schwieriges, kombiniertes Gelände (Stellen II, im Herbst weitestgehend eingeschneit). Das Gelände ist teils spaltendurchsetzt, somit ist jeder Teilnehmer in den einschlägigen Spaltenbergungsverfahren geübt (evtl. bei einem Spaltenbergungskurs auffrischen).

erfahrung

Sie sind ein routinierter Bergsteiger mit solider Hochtourenerfahrung (Alpen). Sie haben bereits Erfahrung an Bergen im Bereich 6.000/7.000 m gesammelt und einen höheren oder technisch anspruchsvollen 7.000er bestiegen und dabei gute Erfahrungen hinsichtlich Ihrer Leistungsfähigkeit gemacht.

ausrüstung

Ein warmer Expeditionsschlafsack bis -25° C Komfortbereich und ein warmer Basislagerschlafsack gehören wie die Daunenbekleidung und die Expeditionsbergschuhe zur Grundausstattung.

 



VORGESEHENER EXPEDITIONSVERLAUF - ACHTUNG dieser wird für 2019 gerade überarbeitet!!!

01.Tag: ABFLUG – von Zuhause, mit Zwischenstopp.

 

02.Tag: ANKUNFT – in Kathmandu (1.300 m) und Transfer zum Hotel im Zentrum. Abends erstes Kennenlernen in der Gruppe und Vorstellung des Ablaufs der nächsten Tage. ÜB Hotel (-,-,A)

 

03.Tag: KATHMANDU - Beginn der langwierigen Visum- und Permit-Formalitäten für Tibet, die seit 2018 zwingend 3 Tage Bearbeitungszeit voraussetzen. Für Sie bedeutet dies erst einmal viel Freizeit, die Sie aber mit Besichtigungen im Kathmandutal ohne weiteres lohnend ausfüllen können: Das hinduistische Heiligtum Pashupatinath, die buddhistischen Stupas von Bodnath und Swayambunath. ÜB Hotel (F,-,A)

 

04.-05. Tag: KATHMANDU - Nachdem Sie tags zuvor die größten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt erkundet haben, vergrößern Sie Ihren Aktionsradius auf Patan und Bhaktapur, die wichtigsten historischen Metropolen des Kathmandutals mit ihren sehenswerten Altstädten. Mit etwas Glück liegen abends die notwendigen Papiere vor und die Anreise nach Tibet kann beginnen. (F,-,A)

 

06.Tag: SYABRU BESI – Nach frühem Aufbruch machen Sie sich auf den Weg in Richtung des neuen Grenzübergangs Nepal-Tibet, der im Langtang-Gebiet liegt. Nach den großen Zerstörungen durch das Erdbeben 2015 in Zhangmu bleibt die Grenze dort nach wie vor für Touristen geschlossen. Die ersten drei Stunden bis zum kleinen Städtchen Trishuli Bazar verlaufen noch auf halbwegs guter Straße, dann wird die Piste in der zweiten Hälfte der Strecke bis Syabru Besi (1.450 m) immer rauer. 120 Km, Fz 8-9 h. ÜB Lodge (F,-,A)

 

07.Tag: KYIRONG – Dem Pasang Lhamu Highway folgend erreichen Sie den nepalischen Grenzort Rasuwaghadi und betreten nach langwierigen Grenzformalitäten endlich Tibet. Eine kurze Fahrtstrecke auf nun guter Straße bringt Sie ins bereits 2.350 Meter hoch gelegene Kyirong, in dem Sie das erste Mal in Tibet übernachten. 70 Km, Fz 3-4 h. ÜB Lodge (F,-,A)

 

08. Tag: OLD TINGRI - Sie befinden sich nun auf der Tibetischen Hochebene und karges, wüstenhaftes Hochland wechselt sich ab mit tiefblauen, riesigen Seen, bevor Sie in Old Tingri (4.350 m) ankommen. 260 Km, Fz 4-5 h. ÜB Lodge (F,-,A)

 

09. Tag: CHINESE BASECAMP - Per Jeep wird das so genannte Chinese Basecamp/CBC (4.900 m) am Ende des Gyabrag-Gletschers erreicht und Sie schlafen das erste Mal in Ihrem Zelt. 80 Km, Fz 3 h. ÜB Zelt (F,M,A)

 

10.Tag: AKKLIMATISATIONSTAG - Ein ganzer Tag und eine kleine Wanderung sind hier zur Verbesserung der Akklimatisation vorgesehen. ÜB Zelt (F,M,A)

11.-12.Tag: BASISLAGER - Bei entsprechender Schneelage wird in eineinhalb Tagen über das Palung Ri Zwischenlager (5.300 m) das eigentliche Basislager, das Tichy-Lager, auf einer Höhe von 5.680 m mit der Hilfe von Yaks erreicht. Hm ↑450, 5–6 h/Hm ↑300, 4 h. ÜB Zelt (F,M,A)

 

13. - 37.Tag: CHO OYU – Für die Besteigung stehen Ihnen nun volle 25 Tage zur Verfügung. Der Aufstieg folgt im Wesentlichen der Route der österreichischen Erstbegeher von 1954. Zunächst über den flachen Gyabrag-Gletscher, dann über einen recht unangenehmen Geröllhang, auch spaßhaft "Killerhang" genannt, zum Lager I auf ca. 6.400 m. Hier beginnt das vergletscherte Gelände des Nordwestgrates, dem Sie über einen eleganten Firngrat mit einigen Aufschwüngen zu einem anschließendem 40m-Steilaufschwung höher folgen. Ein flaches Plateau auf ca. 6.600 m schließt sich diesem an, ehe es in eine 30 - 40° steile Flanke übergeht. Das 2. Hochlager steht auf einer kleinen Gletscherplattform auf 6.950 m Höhe. Unter den Nordabstürzen führt der Weiterweg zum Lager 3 zuerst durch die untere Gletschermulde der NW-Flanke, danach über einen steilen Schneehang (40°) zu einem wenig ausgeprägten Rücken, auf dem die schmalen Plattformen des letzten Lagers (7.350 m) errichtet werden können. 850 Höhenmeter fehlen noch zum Gipfel, zunächst gilt es aber den Durchschlupf des „Gelben Bandes“ in etwa 7.500 m Höhe zu finden. Dabei muss entweder eine mehrere hundert Meter lange Umgehung des Felsriegels in Kauf genommen oder (bei viel Schnee) direkt eine 50 m hohe, steile Felsstufe (ca. 80°) mit Hilfe von Fixseilen erklommen werden. Den Weiterweg zum zentralen Schneefeld der Gipfelflanke vermitteln, je nach Variante, ein langes Schneefeld oder steile Couloirs (ca. 50°), die ebenfalls mit der Hilfe von Fixseilen durchstiegen werden. Danach wird der sechsthöchste Gipfel der Welt über gut 35° steiles, kombiniertes Gelände erreicht, wobei kleine Felsstufen unschwierig umgangen oder auch einmal überklettert werden. Zwischen den Aufstiegen in die Hochlager und auch vor dem eigentlichen Gipfelgang sind Ruhetage im Basislager vorgesehen. ÜB Zelt (F,M,A)

 

38.Tag: CBC/TINGRI - Mit Yaks erst in einem Zug direkt bis ins Chinese Basecamp und am selben Nachmittag noch weiter mit dem Jeep bis Old Tingri (4.350 m). Hm ↓750, Gz 5-6 h, 80 Km, Fz 3 h. ÜB Lodge (F,-,A)

 

39.Tag: KYIRONG – Weiter über die bereits bekannte Strecke zurück zur Grenze nach Kyirong (2.350 m) und letzte Nacht in Tibet. 260 Km, Fz 4-5 h. ÜB Lodge (F,-,A)

 

40.Tag: KATHMANDU – Rückfahrt in die nepalische Hauptstadt und Einchecken in Ihrem Hotel. 200 Km, Fz 10-12 h. ÜB Hotel (F,-,A)

 

41.Tag: RESERVETAG - sollte etwas nicht wie geplant geklappt haben. Ansonsten Gelegenheit für letzte Besorgungen und Souvenireinkäufe. ÜB Hotel (F,-,A)

 

42. Tag: HEIMREISE - Abreise, Rückflug in die Heimat. (F,-,-)

 

43.Tag: ANKUNFT IN DER HEIMAT – je nach Flugverbindung.




expeditionsleiter

 

 

 

 

Dominik Müller

staatlich geprüfter Berg- und Skiführer



TERMIN

43 Tage

 

19219 

SO 01.09.2019 bis SO 13.10.2019


infotreff

Termin folgt

PREIS

ab 7 Teilnehmer

23.860,00 Euro pro Person 

 

ab 9 Teilnehmer 

22.530,00 Euro pro Person

 

(Stand 29.10.2019)

 

EZ-Zuschlag 395,00 Euro

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