4 GIPFELERLEBNISSE IN ECUADOR

Illiniza Norte (5.126 m), Cayambe (5.790 m), Antisana (5.704 m) Chimborazo (6.310 m)

Blick auf den Chimborazo

Der Chimborazo galt einmal als höchster Berg der Erde (vom Erdmittelpunkt aus gemessen) – nach wie vor ist er der höchste Berg der ecuadorianischen Anden. Seine Besteigung über den abwechslungsreichen Westgrat stellt ohne Zweifel auch für erfahrene Bergsteiger eine interessante Herausforderung dar.

 

Vom Gipfel erschließt sich ein spektakulärer Blick über die weite andine Landschaft und die typisch kegelförmigen, vergletscherten Vulkanberge Ecuadors. 

 

Geleitet wird unsere Bergsteigerreise von Benno Schlauri, staatl. geprüfter Berg- und Skiführer. Benno ist gebürtiger Schweizer, lebt schon lange Zeit in Ecuador und leitet unsere Touren seit vielen Jahren. 

UNSERE LEISTUNGEN

  • Organisation des gesamten Trekkings
  • Erfahrener Reiseleiter/Bergführer aus Ecuador
  • Gruppen-Flug Frankfurt-Quito u. zurück, 23 kg Aufgabe- und 7 kg Handgepäck
  • Rail & Fly gegen Aufpreis 60,00 Euro zubuchbar • Luftverkehrsabgabe + Flughafengebühren
  • 4 x Hotel Quito (DZ), 2 x Hacienda Pinsaqui (DZ), 1 x Hütte Ruales, 2 x Hostería Termas (DZ), 1 x Zelt , 2 x Hacienda Leito (DZ), 1x Whymper Schutzhütte
  • Vollpension während der Bergbesteigungen
  • Nationalparkgebühren
  • sämtliches Fixiermaterial + Gehseile

AMICAL - ZUSATZ - LEISTUNGEN – IHR PLUS

 

  • pro 2 Teilnehmer ein einheimischer Bergführer oder Bergführeranwärter
  • Notfallapotheke
  • AMICAL alpin Präsent 
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

VORAUSSETZUNGEN

ANSPRUCHSVOLLER 6.000er

Hochtourenerfahrung in den Alpen 

Schlüsselstelle:
Die Besteigung des Chimborazo, Passagen (50° Eis) 

3 x 5.000er, 1 x 6000er

 

Sie sind ein geübter und ausdauernder Bergsteiger mit Hochtourenerfahrung, der Tagesetappen von bis zu 8 - 10 h in Höhen bis zu über 5.000 m bewältigen kann. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit für exponierte Passagen sind genauso wie sicherer Umgang mit Pickel und Steigeisen erforderlich. Flanken mit einer Steilheit von 35º Neigung sollten Sie ohne Seilsicherung begehen können. Einige Steilpassagen werden mit Fixseilen versichert, die Handhabung wird zuvor eingeübt. Zu tragen ist nur Ihr Tagesgepäck, das große Gepäck wird transportiert. Die Gipfelanstiege werden in selbständigen Seilschaften mit der Unterstützung des leitenden Bergführers und der einheimischen Bergführer/-anwärter durchgeführt. Ein Expeditionsschlafsack mit Komfortbereich bis - 10° C sowie komplette Hochtourenausrüstung sollte vorhanden sein.


VORGESEHENER TREKKINGABLAUF

01 . Tag: Abreise voraussichtlich um 19.25 Uhr ab Deutschland.

 

02.Tag: Ankunft und Stadtrundfahrt in Quito.  Am Mittag Ankunft und am Nachmittag brechen Sie zu einer Stadtbesichtigung auf, um einen ersten Eindruck von der Vielseitigkeit der Hauptstadt und ihrer bewegten Geschichte zu bekommen. ÜB Hotel Quito F/M/A

 

03. Tag: Pasochoa Ein Ausflug in das Waldschutzgebiet Pasochoa etwa 30 km südlich von Quito führt Sie in den ecuadorianischen Andenhochwald. Der Zugang liegt auf ca. 2.700 m Höhe. Sie wandern vorbei an Bromelien, Orchideen und Zedern bis auf Höhen von über 3.500 m. Der Cerro Pasochoa selbst erreicht eine Höhe von 4.200 m und ist mit vielfältiger Paramovegetation bewachsen. Hier leben über 120 Vogelarten. Kolibris kann man hier gut beobachten und mit etwas Glück sehen Sie sogar Kondore. ÜB Hotel Quito. F/BL/-  

 

04. Tag: Guagua Pichincha Das in dem gleichnamigen Hochbecken gelegene Andendorf Lloa im Südwesten Quito ist Ausgangspunkt für den nächsten Ausflug in die andine Bergwelt. Von hier führt ein Feldweg die Ausläufer des Guagua Pichincha hinauf bis zur Schutzhütte unterhalb des Kraterrandes. Nun trennen Sie nur noch Minuten von dem 4.794 m hohen Gipfel des aktiven Vulkan, von dem Sie in den hufeisenförmigen nach Westen hin offenen Krater blicken können. Die seinem Inneren entsteigenden Rauchschwaden und die immer wieder neu aufgeworfenen Geröll- und Aschekegel sind eindrucksvolle Beweise seiner Aktivität. Abfahrt mit der Seilbahn. ÜB Hotel Quito F/BL/-

 

05. Tag: El Chaupi Am Morgen Fahrt von Quito über die Panamericana auf der „Straße der Vulcane“ ins Dorf El Chaupi. Besuch des Poylepis Waldes in „La Virgen“ auf 3.950 m. ÜB Zelt F/BL/A

 

06. Tag:  Illiniza Norte In einer gut dreistündigen Wanderung von La Virgen erreichen Sie die Nuevos Horizontes Schutzhütte in 4.600 m Höhe. Bei guter Akklimatisation werden Sie den Aufstieg zum Nordgipfel der durch einen Sattel getrennten Zwillingsgipfel in Angriff nehmen. Das Gipfelkreuz auf 5.126 m werden Sie dann in 2 weiteren Stunden erreichen, zurück geht es in 1 Stunde. Der Weg von der Hütte zum Auto dauert wiederum ca. 2 Std. Anschließend fahren Sie auf der Panamericana durch eine einmalige Berglandschaft nach Otavalo, wo Sie heute übernachten werden. ÜB Hacienda F/M/A  

 

07. Tag: Ruhetag bei Otavalo Heute haben Sie Zeit, sich von der Bergbesteigung zu erholen. Sie können beispielsweise den Markt von Otavalo besuchen. Schon seit Jahrhunderten spielen regionale Märkte eine wichtige Rolle im Leben der Indigenas. Sie bieten regelmäßig die Möglichkeit, Versammlungen abzuhalten, Handel zu treiben und Leute zu treffen. Den Markt in Otavalo gibt es schon seit Vor-Inka Zeiten und er ist ohne Zweifel Südamerikas bekanntester. Hier verhandeln die Otavaleños in aller Ruhe und Gelassenheit, ohne die übliche Hektik und den Lärm auf anderen Märkten. Sie werden genügend Zeit haben, sich umzuschauen und auf den gepflasterten Straßen der Stadt die Otavalo Indianer in ihren traditionellen blauen Ponchos, weißen Hosen und langen geflochtenen Haaren kennen zu lernen. ÜB Hacienda. F/-/A

 

08. Tag:  Cayambe Hütte Oleas Bergé Ruales Am Morgen fahren Sie gegen Norden nach Ibarra, die Haupstadt der Provinz von Imbabura auf einer Höhe von 2.100 m und von dort zu dem kleinen idyllischen Ort La Esperanza. Dieses Dorf mit seinen kleinen Lehmhäusern, bewohnt von indigenen Farmern und Handwerkern, liegt auf einer Höhe von 2.600 m und ist der Ausgangspunkt für die Fahrt auf der Kopfsteinpflasterstraße, die nach Cayambe führt. Auf dem Weg werden Sie an Feldern und Weideland vorbei kommen. Über eine Landstraße geht es an der Hacienda Piemonte vorbei zur Hütte auf 4.600 m Höhe. Nachmittags erkunden Sie mit dem Führer die beste Route. Mit etwas Glück sehen Sie Kondore elegant am Himmel schweben. Rückkehr zur Hütte, wo Sie zu Abend essen und früh schlafen gehen. ÜB Hütte F/BL/A

09. Tag: Besteigung des Cayambe – Papallacta Gegen Mitternacht Vorbereitung und Aufbruch zum Gipfel. Bei normalen Wetterbedingungen dauert der Aufstieg ca. 6-7 Stunden. Die phantastische Gletscherlandschaft liegt an der Äquatorlinie, was einmalig auf der Welt ist. Die herrliche Aussicht wird Ihnen unvergesslich bleiben. Selbst der Rückweg (ca. 4 Std.) zur Hütte über die Schneefelder wird ein Erlebnis werden. Gegen Nachmittag wird Ihre Tour in Papallacta beendet sein. ÜB Hosteria F/BL/A

 

10. Tag:  Ruhetag in Las Termas de Papallacta Erholung und Entspannung in dem kleinen Anden Dorf Papallacta. Hier haben Sie die Möglichkeiten, sich in den heißen Quellen zu entspannen, die Landschaft zu genießen und Spaziergänge durch die andine Landschaft zu unternehmen. ÜB Hosteria F/-/A

 

11. Tag:  Antisana Wanderungen am Morgen beim Vulkan Antisana, dem vierthöchsten Berg Ecuadors mit einem vergletscherten Hauptgipfel, aus dem 4 Spitzen herausragen. Übernachtung im Zelt, wo Sie zu Abend essen und früh schlafen gehen um für die doch anspruchsvolle Hochtour am nächsten Morgen fit zu sein. ÜB Zelt F/BL/A

 

12. Tag:  Besteigung des Antisana Nach einem kleinen Frühstück beginnt der Aufstieg zum Gipfel des Antisana (5.704 m). Das Wetter kann sehr wechselhaft und wolkig sein. Nach ungefähr 7 Stunden werden Sie, wenn es die Bedingungen zulassen, am Gipfel stehen und den Ausblick genießen. Am Nachmittag geht die Fahrt ins Patate Tal. ÜB Hacienda . F/BL/A

 

13. Tag:  Ruhetag in Baños Baños ist für seine Thermalbäder und das milde Klima bekannt. Auf einem Rundgang durch den Ort sehen Sie u.a. die Kirche mit der berühmten Jungfrau „Virgen de los Aguas Santas“, der viele Wunder nachgesagt werden, spazieren durch Parkanlagen und können Melcocha probieren, eine Süßigkeit aus Zuckerrohr, für die Baños landesweit bekannt ist. ÜB Hacienda F/-/A 14. Tag:  Chimborazo Refugio Heute fahren Sie zur Hochebene des Chimborazo auf ca. 4.800 m Höhe. Unterwegs werden Sie einen Imbiss zu sich nehmen. Aufstieg zur Schutzhütte. Am Anchmittal Wanderung zur Felsformation „El Castillo“. ÜB Whymper Schutzhütte. F/BL/A

 

15. Tag:  Besteigung des Chimborazo – Quito Die Besteigung des Gipfels beginnt um Mitternacht und wird etwa 8-9 Stunden dauern, wenn die Kondition und das Wetter mitspielen. Sie steigen über die Steinfelder der Basis hinauf zu dem langen Kamm (La Arista) zu der Felsformation El Castillo und weiter über die Arista die lange Steigung hinauf über den Vorgipfel Veintimilla zu dem nach dem Erstbesteiger Edward Whymper benannten Gipfel auf 6.310 m Höhe. Von hier haben Sie eine phantastische Sicht über die Anden mit ihren vielen Schneegipfeln bis hin zum Blau des Pazifik – ein unvergleichliches Panorama. Der Abstieg bis zur unteren Hütte dauert dann ca. 4-5 Stunden. Von dort fahren Sie dann zurück nach Quito. F/BL/A

 

16. Tag:  Internationaler Rückflug Heute startet der Rückflug nach Deutschland oder auch die individuelle Verlängerung. Abflug ab Quito voraussichtlich um 20.55 Uhr.in Richtung Heimat. F/-/-

 

17. Tag  Ankunft in Deutschland (evlt. 17:40 Uhr)

 

Mahlzeiten siehe Ablauf, wenn „-„ dann nicht inbegriffen (F= Frühstück, BL=Mittagessen/Lunchpaket, A=Abendessen)



trekkingleiter

 

 

Benno Schlauri

staatl gepr. Berg- und Skiführer



TERMIN

17 Tage

 

17117 MO 25.12.2017 bis MI 10.01.2018

PREIS

ab 6 Teilnehmer 5.380,00 Euro

pro Person

ab 8 Teilnehmer 5.180,00 Euro

pro Person

 

EZ-Zuschlag 410,00 Euro

DETAIL-AUSSCHREIBUNG

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DA_TK Ecuador 17.pdf
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