Zugspitze Jubiläumsgrat im Winter

Ausgesetzte Himmelsleiter am höchsten Berg Deutschlands

Zugspitze Eisenzeit, Auf die Zugspitze auf alten Wegen, Eisenzeit, Kletterroute Eisenzeit an der Zugspitze

Der "Jubiläumsgrat", der Zugspitze (2.962 m) und Alpspitze (2.628 m) im Wetterstein Gebirge miteinander verbindet, ist ein in voller Länge acht Kilometer langer Grat, der luftig exponiert über eine Reihe von Gipfeln und Erhebungen hinwegführt, und eine der ganz großen klassischen Bergtouren auf deutschen Staatsgebiet. Im Winter ist er ein ganz besonderes Abenteuer, der so mancher Westalpentour den Rang abläuft. Trotz teilweiser Klettersteigversicherung muss der 3. Schwierigkeitsgrad (UIAA) beherrscht und auf der ausgesetzten Gratschneide in nicht immer ganz zuverlässigem Fels und kombiniertem Gelände flott vorangekommen werden, denn die schiere Länge dieser Tour ist bereits eine Herausforderung für sich. Am Seil Ihres Bergführers müssen Sie sich nirgends Sorgen um Ihre Sicherheit machen und auch die Wegfindung stellt keine Hürde dar. So können Sie sich ganz auf die Schwierigkeiten konzentrieren und den Tiefblick ins winterliche Höllental, den Höllentalferner und das Werdenfelser Land genießen. Auf der Biwakschachtel (2.684 m) machen wir Zwischenstation und genießen das Abendrot über dem Wettersteingebirge, für das leibliche Wohl sorgt Ihr Bergführer mit einer gefriergetrockneten Mahlzeit und heißem Tee. Am nächsten Tag wartet noch die Vollkarspitze (2.630 m) mit der Schlüsselstelle des Grates auf, ehe wir die Grießkarscharte erreichen. Nach dem langen Grat auf der Alpspitze angelangt, steigen Sie über die Nordwand-Ferrata zum Osterfelderkopf ab und entschweben elegant mit der Alpspitzbahn zurück nach Garmisch-Partenkirchen in die Zivilisation!

VORGESEHENER ABLAUF

01. Tag: Zugspitze Jubiläumsgrat - nach dem Treffpunkt am frühen Morgen an der Talstation der Alpspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen fahren wir gemeinsam zur Eibseebahn (Bayerische Zugspitzbahn) weiter. Mit der ersten Gondel schweben wir zum Gipfel der Zugspitze (2.962 m) hinauf, dem höchsten Berg Deutschlands. Schnell ist die Ausrüstung angelegt und schon geht es auf den acht Kilometer langen Grat, der uns mit 1.200 Höhenmeter an Auf- und 1.400 Metern Abstieg über die nächsten Stunden beschäftigen wird. Die schwersten Passagen sind durch einen Klettersteig (Stellen Kat. D) entschärft, doch es müssen auch immer wieder unversicherte Stellen bis hin zum III. Schwierigkeitsgrad (UIAA) und in kombiniertem Gelände gemeistert werden. Der teils schneebedeckte, überwechtete Grat erfordert höchste Konzentration und Trittsicherheit. Hier sichert und unterstützt Sie Ihr Bergführer tatkräftig und sorgt für einen reibungslosen Ablauf und die richtige Wegfindung. Wir überschreiten Innere- (2.737 m) und Mittlere Höllentalspitzen (2.740 m) und gelangen zur Biwakschachtel (2.684m), in der wir die Nacht  verbringen (6-8 Std.). Für das leibliche Wohl sorgt Ihr Bergführer mit einer gefriergetrockneten Mahlzeit und einem heißen Tee.

02. Tag: Biwakschachtel - Alpspitze - Anderntags folgen wir dem Grat weiter über die Äußere Höllentalspitze (2.716 m) und Vollkarspitze (2.630 m), der schwierigsten Passage des Grates, zur Grießkarscharte (2.463 m). Nun geht es nochmals 200 Höhenmeter hinauf zum Gipfel der Alpspitze (2.628 m), ehe wir über die Alspitz-Ferrata zur Bergstation der Alpspitzbahn absteigen können (6-8 Std.). Nun heißt es noch die letzte Gondel zu erwischen (im Notfall kann auf dem Kreuzeckhaus genächtigt oder zu Fuß/mit Leihrodeln nach Garmisch abgestiegen werden), ehe wir auf das große, epische Abenteuer im Gasthof in Grainau anstoßen können!


VORAUSSETZUNGEN


TECHNIK:

Schwere kombinierte Hochtour (II. - III. Schwierigkeitsgrad UIAA) und Klettersteigtour (bis Kat. D) im Winter. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Klettererfahrung im leichten Fels sowie kombinierten Hochtourengelände müssen vorhanden sein, leichteres Schrofengelände (I-II) und nicht immer ganz zuverlässiger Fels sollten kein Problem darstellen und zügig zurückgelegt werden können. Erfahrung im Steigeisengehen und der Handhabung des Pickels wird vorausgesetzt.

 

KONDITION:

Hervorragende Kondition für den Auf- und Abstieg von gesamt 1.200/1.400 Hm und täglich 6-8 Std. Gehzeit.

 

MATERIAL:
Feste Bergschuhe (steigeisenfest, gefüttert, Kat. D ), Steigeisen (Stahl), Pickel, Rucksack (ca. 45 l Volumen), persönliche Bekleidung (inkl. warmer Winterbekleidung und Gamaschen).

 

HINWEIS:

Am günstigsten wird der Jubiläumsgrat an einem Wochentag und nicht am Wochenende unternommen, da ein flottes Vorankommen durch Staus an den Schlüsselstellen dann oftmals unmöglich wird. Verpasst man die letzte Fahrt der Alpspitzbahn, müssen weitere 1.300 Höhenmeter zu Fuß abgestiegen werden.

LEISTUNGEN

  • Führung und Organisation durch einen staatlich geprüften Bergführer aus dem AMICAL alpin Team
  • ggf. Leihausrüstung (Helm, Klettergurt, Klettersteigset, Hartware)

ZUSATZKOSTEN

  • Kosten Seilbahnauf- (ca. 35,- €) und abfahrt (ca. 17,- €)
  • Gefriergetrocknete Mahlzeiten, Tee/Kaffee, Gas (12,- €)
  • Parkplatzgebühren bei PKW-Anreise (ca. 5,- €)
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Individuelle Trinkgelder



TERMINE

 Zum Wunschtermin und nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

Beste Zeit:

Anfang März bis Ende Mai

PREIS

ab 1 Person 995,00 Euro pro Person

Durchführung mit 1 Teilnehmer, maximal 1 Teilnehmer pro Bergführer Wunschtermin!

Zugspitze Jubiläumsgrat im Winter

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